Wirtschaftslage in Frankfurt am Main
Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Dienstag nach einem verhaltenen Start bis zum Mittag in den roten Bereich bewegt. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 26.310 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten die Deutsche Telekom, SAP und Beiersdorf, am Ende Adidas, Daimler Truck und Airbus.
„Es fällt dem Dax zunehmend schwerer, den Anschluss an das Allzeithoch nicht zu verlieren“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. In dieser luftigen Höhe fehlten einfach die Kaufargumente. „Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und gleicht einem Pulverfass mit brennender Lunte. Und die Berichtssaison neigt sich dem Ende zu und hält lediglich noch mit Nvidia in zwei Wochen einen interessanten und wichtigen Impuls parat.“
Die Situation an den Energiemärkten bleibe ebenfalls angespannt und strahle auf die zukünftige Geldpolitik der Notenbanken ab. „So verweilen die Renditen der Staatsanleihen weiter auf hohen Niveaus und machen den Aktienmärkten zunehmend die Bewertungsbasis streitig. Bisher korrelierten die wesentlichen Einflussfaktoren unterschiedlich stark und gaben den Investoren immer neue Argumentationsmöglichkeiten für Investments in Aktien.“
Jetzt fielen jedoch wesentliche Treiber weg oder bei den verbleibenden Faktoren schwinge das Pendel um, so Lipkow. „Das lässt das Risikoempfinden steigen und Aktien auf den aktuellen Rekordkursniveaus unattraktiver werden. Lediglich eine nachhaltige Entspannung im Nahen Osten könnte noch einmal den Nachbrenner zünden und den Aktienmärkten neuen Schub geben.“
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1537 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8668 Euro zu haben.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 89,67 US-Dollar; das waren 2,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Frankfurter Börse
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Telekom, SAP, Beiersdorf, Adidas, Daimler Truck, Airbus, CMC Markets, Notenbanken, CMC Markets, Nahen Osten, Nvidia, europäische Gemeinschaftswährung, Euro, US-Dollar, Brent, Nordsee
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am Dienstag (ohne konkretes Datum genannt) statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main (Frankfurter Börse)
Worum geht es in einem Satz?
Der Dax rutschte am Dienstag bis zum Mittag leicht ins Minus (ca. 0,1%), während Analyst Andreas Lipkow eine zunehmende Schwierigkeit sieht, am Allzeithoch festzuhalten, u. a. wegen angespanntem Nahost-Konflikt, hoher Anleiherenditen und dem nahenden Ende der Berichtssaison—während Euro/US-Dollar bei etwa 1,1537 lag und Brent-Öl deutlich zulegte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- angespannte Lage im Nahen Osten
- Berichtssaison nähert sich dem Ende und endet ohne weitere starke Impulse außer Nvidia in zwei Wochen
- angespannte Situation an den Energiemärkten
- hohe Renditen der Staatsanleihen auf weiterhin hohem Niveau
- schwindende bzw. sich ändernde Kaufargumente vor dem Hintergrund der aktuellen Rekordkursniveaus im Aktienmarkt
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Im Artikel wird keine Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Dax rutscht nach zunächst verhaltener Entwicklung bis zum Mittag in den roten Bereich
- Rückstand zum Allzeithoch wird als schwerer werdend beschrieben
- Fehlende Kaufargumente führen zu steigender Skepsis bei Investoren
- Nahost-Lage bleibt angespannt und erhöht das Risikoempfinden
- Berichtssaison ohne starke neue Impulse bis auf Nvidia in zwei Wochen
- Angespannte Lage an den Energiemärkten wirkt auf die zukünftige Geldpolitik der Notenbanken
- Hohe Renditen der Staatsanleihen erschweren die Bewertung von Aktien
- Aktien auf Rekordkursniveaus werden dadurch unattraktiver
- Risiko wird als insgesamt höher eingestuft
- Nachhaltige Entspannung im Nahen Osten könnte kurzfristig erneut positiven Schub auslösen
- Eurokurs sinkt leicht gegenüber dem US-Dollar
- Ölpreis steigt deutlich und verschärft die angespannte Lage an den Energiemärkten
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Der Artikel zitiert Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst von CMC Markets) mit mehreren Aussagen zur Marktlage.
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