Wirtschaft in Frankfurt: DAX, Zinsen, Energie
Frankfurt/Main () – Zum Wochenstart hat sich der Dax kaum verändert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 26.323 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum vorherigen Handelstag.
Klarer Spitzenreiter der Kursliste war am Montag Qiagen. Die neuesten Quartalszahlen des Diagnostikkonzerns konnten die Anleger offenbar überzeugen.
„Nach der Rekordjagd sind die Anleger in Frankfurt wieder etwas sommermüde geworden und gehen die neue Woche entsprechend gelassen an“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. „Die potenziellen Handelsimpulse nehmen ab und der Fokus bleibt auf dem Thementrio aus Iran-Krieg, Energiepreisen und Zinspolitik.“
„Kaufinteresse verzeichneten heute einmal mehr die KI- und Halbleiteraktien, und so konnten diese die negativen Einflüsse durch die wieder leicht gestiegenen Ölpreise kompensieren. Die Börse reagiert aber auch deshalb so gelassen, da sich zum einen der Arbeitsmarkt in den USA den jüngsten Zahlen zufolge schwächer präsentiert.“
„Zum anderen, weil die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran weiter im Gang sind und sich die militärische Situation zuletzt etwas entspannt hat. Noch setzt die Mehrheit der Investoren auf eine diplomatische Lösung, aber die Situation bleibt insgesamt weiterhin undurchsichtig und schwierig.“
„Anleger allokieren derzeit einen Teil ihrer Anlagegelder auch in die Edelmetalle und sorgen dadurch für kleinere Anstiege bei Gold und Silber. Zudem dürfte das Thema Seltene Erden in den kommenden Wochen wieder stärker in den Vordergrund rücken. Die USA versuchen sich in diesem Sektor zentraler und unabhängiger zu positionieren“, so Lipkow.
Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1548 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8660 Euro zu haben.
Der Goldpreis stieg leicht an, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.350 US-Dollar gezahlt (+0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 121,12 Euro pro Gramm.
Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 86,72 US-Dollar, das waren 3,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Anzeigetafel in der Frankfurter Börse
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andreas Lipkow
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CMC Markets, Qiagen, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Datum/Zeitraum: Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt/Main (Frankfurter Börse)
Worum geht es in einem Satz?
Zum Wochenstart blieb der DAX in Frankfurt nahezu unverändert, wobei Qiagen nach Quartalszahlen besonders stark war, die Stimmung insgesamt gelassen blieb (u. a. wegen abnehmender Handelsimpulse sowie Fokus auf Iran, Energie und Zinspolitik) und gleichzeitig Gold leicht zulegte sowie Öl deutlich anstieg.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Die schwächer als erwarteten Arbeitsmarktzahlen in den USA, die laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran bei zuletzt etwas entspannter militärischer Lage, die wieder leicht gestiegenen Ölpreise sowie der Fokus auf das Thementrio aus Iran-Krieg, Energiepreisen und Zinspolitik
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Anleger in Frankfurt gingen gelassen in die neue Woche, weil potenzielle Handelsimpulse abnehmen und der Fokus auf Iran-Krieg Energiepreisen und Zinspolitik bleibt
- Klarere Reaktion vor allem auf die Quartalszahlen von Qiagen, die Anleger offenbar überzeugten
- Kaufinteresse zeigte sich bei KI- und Halbleiteraktien als Reaktion auf die Börsenlage
- Gold und Silber verzeichneten kleine Anstiege, weil Anleger Teile ihrer Anlagegelder in Edelmetalle allokieren
Welche Konsequenzen werden genannt?
Dax bleibt zum Wochenstart nahezu unverändert
Anleger zeigen weiterhin gelassenen Umgang mit potenziellen Handelsimpulsen
Handelsfokus bleibt auf Iran-Krieg Energiepreisen und Zinspolitik
Qiagen kann Anleger überzeugen
Kaufinteresse bei KI- und Halbleiteraktien
Negative Einflüsse durch leicht steigende Ölpreise werden kompensiert
Arbeitsmarkt in den USA wirkt laut jüngsten Zahlen schwächer
Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran laufen weiter
Militärische Lage zeigt zeitweise Entspannung
Mehrheit der Investoren setzt weiterhin auf diplomatische Lösung
Edelmetalle verzeichnen kleinere Anstiege durch zusätzliche Anlagen
Goldpreis steigt leicht
Silberpreis steigt ebenfalls leicht
Thema Seltene Erden rückt in den kommenden Wochen wieder stärker in den Vordergrund
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Mehrere Stellungnahmen/Reaktionen werden zitiert, u. a. von Andreas Lipkow (Chef-Marktanalyst bei CMC Markets).
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