Gesellschaft: Gewaltprävention in Niedersachsen Schulen
Hannover () – Niedersachsen hat am 1. August einen neuen Gewaltpräventionserlass für Schulen in Kraft gesetzt. Das teilte das Kultusministerium in Hannover mit.
Der Erlass regelt die Zusammenarbeit von Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Polizei und Justiz, um Schüler und Lehrer besser vor Gewalt zu schützen.
Der Erlass trägt nach Angaben des Ministeriums der veränderten Gewaltformen Rechnung, etwa Cybermobbing und digitaler Gewalt. Er sieht klare Zuständigkeiten und feste Ansprechstrukturen vor.
Kultusministerin Julia Willie Hamburg erklärte, Schulen müssten sichere Orte sein; die Zusammenarbeit der Behörden werde gestärkt. Auch Sozialminister Andreas Philippi, Justizministerin Kathrin Wahlmann und Innenministerin Daniela Behrens äußerten sich unterstützend.
Die Schulen haben ein Jahr Zeit, ihre Konzepte anzupassen und um Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt zu ergänzen.
Digital stellt das Land Handreichungen und einen Interventionsleitfaden bereit. Der bisherige Erlass stammte aus dem Jahr 2016; an der Neufassung waren mehrere Ministerien sowie Verbände und Gremien beteiligt.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Julia Willie Hamburg, Andreas Philippi, Kathrin Wahlmann, Daniela Behrens
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Kultusministerium Niedersachsen, Polizei, Justiz, Kinder- und Jugendhilfe, Kultusministerin Julia Willie Hamburg, Sozialminister Andreas Philippi, Justizministerin Kathrin Wahlmann, Innenministerin Daniela Behrens, Verbände, Gremien
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am 1. August statt (neuer Gewaltpräventionserlass tritt am 1. August in Kraft).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hannover, Niedersachsen
Worum geht es in einem Satz?
Niedersachsen hat am 1. August einen neuen Gewaltpräventionserlass für Schulen eingeführt, der die Zusammenarbeit von Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Polizei und Justiz stärkt und klare Zuständigkeiten festlegt, während Schulen innerhalb eines Jahres ihre Konzepte—einschließlich Schutzkonzepten gegen sexualisierte Gewalt—anpassen und das Land dafür digitale Handreichungen bereitstellt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Der bisherige Gewaltpräventionserlass für Schulen stammte aus dem Jahr 2016 und wurde aufgrund veränderter Gewaltformen neu gefasst.
- Berücksichtigung veränderter Gewaltformen, insbesondere Cybermobbing und digitaler Gewalt.
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Kultusministerin Julia Willie Hamburg betonte, Schulen müssten sichere Orte sein, und die Zusammenarbeit der Behörden werde gestärkt
- Sozialminister Andreas Philippi äußerte sich unterstützend
- Justizministerin Kathrin Wahlmann äußerte sich unterstützend
- Innenministerin Daniela Behrens äußerte sich unterstützend
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Besseren Schutz von Schülern und Lehrern vor Gewalt
- Stärkere Zusammenarbeit zwischen Schule, Kinder- und Jugendhilfe, Polizei und Justiz
- Klare Zuständigkeiten und feste Ansprechstrukturen für die Beteiligten
- Berücksichtigung veränderter Gewaltformen wie Cybermobbing und digitaler Gewalt
- Anpassung der schulischen Konzepte innerhalb eines Jahres
- Ergänzung von Schutzkonzepten gegen sexualisierte Gewalt
- Bereitstellung von Handreichungen und einem Interventionsleitfaden für den digitalen Bereich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: „Kultusministerin Julia Willie Hamburg erklärte, Schulen müssten sichere Orte sein; die Zusammenarbeit der Behörden werde gestärkt.“
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