Klima und Verkehrspolitik in Düsseldorf
Düsseldorf () – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Pläne von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) für den Umgang mit dem historischen Niedrigwasser scharf kritisiert.
„Die Maßnahmen, die der Bundesverkehrsminister präsentiert, zeigen: Die Regierung hat nicht verstanden, dass niedrige Flusspegel ein Symptom der Klimakrise sind“, sagte der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Mit der Ausbaggerung von Flussbetten oder mehr Lkw auf den Autobahnen lasse sich das Problem nicht lösen, so Bandt.
Die Vergangenheit zeige, dass der Ausbau den ökologischen Zustand der Flüsse maßgeblich verschlechtere.
Doch intakte Flusslandschaften seien ein Schlüssel für den Wasserrückhalt in der Landschaft, der Niedrigwasser abmildere, fügte Bandt hinzu.
Die Binnenschifffahrt müsse an die Flüsse angepasst werden – nicht umgekehrt. Den Schiffstransport jetzt durch hunderte oder tausende Lkw-Fahrten zu ersetzen, belaste Menschen und Klima, warnte Bandt.
Der Verkehrsminister müsse dafür sorgen, dass die Schieneninfrastruktur zukünftig in der Lage sei, Engpässe der Binnenschifffahrt besser aufzufangen, forderte der BUND-Vorsitzende.
Aufgrund der Erderhitzung werden in bestimmten Gebieten Dürren und Niedrigwasser häufiger und heftiger. Durch den Klimawandel ändert sich die Niederschlagsverteilung, sodass Niederschlag seltener und dann in größeren Mengen fällt.
Um zu verhindern, dass noch mehr Extremwetter als bislang entstehen, müsste die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas, die zusätzliche Treibhausgase in die Atmosphäre bringt, beendet werden.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Wasser (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Steffen Bilger, Olaf Bandt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
BUND, Steffen Bilger, CDU, Olaf Bandt, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Samstag, Ausgabe (genaueres Datum nicht erwähnt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf
Worum geht es in einem Satz?
Der BUND kritisiert die von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) vorgeschlagenen Maßnahmen zum historischen Niedrigwasser als unzureichend, da niedrige Pegel ein Klimakrisen-Symptom seien und Ausbaggerungen bzw. mehr Lkw den ökologischen Zustand verschlechtern statt Klimaschutz und eine bessere Anpassung von Schiene und Binnenschifffahrt zu fördern.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Pläne des Bundesverkehrsministers Steffen Bilger für den Umgang mit dem historischen Niedrigwasser
- Ausbaggerung von Flussbetten und Einsatz von mehr Lkw auf den Autobahnen als vorgeschlagene Maßnahmen
- Erwartete Verschlechterung des ökologischen Zustands der Flüsse durch den Ausbau
- Ursache des Niedrigwassers bzw. niedriger Flusspegel als Symptom der Klimakrise aufgrund zunehmender Dürren und Niedrigwasser durch die Erderhitzung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- BUND kritisiert die Pläne von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger scharf
- Olaf Bandt sagt der Regierung werde nicht klar, dass niedrige Flusspegel ein Symptom der Klimakrise seien
- BUND widerspricht der vorgeschlagenen Ausbaggerung und mehr Lkw auf den Autobahnen
- BUND warnt vor weiteren ökologischen Verschlechterungen durch Ausbau
- BUND fordert Anpassung der Binnenschifffahrt an die Flüsse statt Lkw-Verlagerung
- BUND verlangt, dass die Schieneninfrastruktur künftig Engpässe der Binnenschifffahrt besser auffangen kann
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Regierung habe nicht verstanden, dass niedrige Flusspegel ein Symptom der Klimakrise sind
Die Ausbaggerung von Flussbetten bzw. der ökologische Ausbau könne den ökologischen Zustand der Flüsse maßgeblich verschlechtern
Intakte Flusslandschaften würden als Schlüssel für den Wasserrückhalt in der Landschaft genannt, um Niedrigwasser abzumildern
Die Binnenschifffahrt müsse an die Flüsse angepasst werden, nicht umgekehrt
Der Ersatz von Schiffstransporten durch viele Lkw-Fahrten belaste Menschen und Klima
Die Schieneninfrastruktur müsse künftig besser in der Lage sein, Engpässe der Binnenschifffahrt aufzufangen
Um weiteres Entstehen von Extremwetter zu verhindern, müsste die Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas beendet werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt wird mit einer Stellungnahme zitiert.
- Schwerer Verkehrsunfall auf A6 bei Sinsheim - 13. September 2026
- Bilger plant keinen neuen Anlauf für Pkw-Maut - 13. September 2026
- Mann stürzt in Gleisbereich am S-Bahnhof Berliner Tor - 13. September 2026

