Politik: Rentenreform in Berlin
Berlin () – Das Rentenkommissions-Mitglied Jörg Rocholl hat Union und SPD eindringlich davor gewarnt, die Abschaffung der „Rente mit 63“ aus dem Gesamtpaket der geplanten Rentenreform herauszunehmen.
„Wir haben als Kommission immer wieder betont, dass die Empfehlungen kein Buffet sind, von dem man bestimmte Dinge nehmen und andere weglassen kann“, sagte Rocholl der „Rheinischen Post“. Die Stärke des Reformpakets ergebe sich aus den Wechselwirkungen der einzelnen Empfehlungen.
Wer gegen die Abschaffung der „Rente mit 63“ sei, solle sich darüber im Klaren sein, dass dadurch dann andere Maßnahmen wie die Einführung der Kapitaldeckung ebenfalls gefährdet würden. Jedes Operieren an einzelnen Empfehlungen gefährde das Paket als Ganzes, sagte der Präsident der privaten Hochschule ESMT in Berlin.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Übergabe des Berichts der Rentenkommission (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jörg Rocholl, (Präsident der privaten Hochschule ESMT in Berlin)
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Jörg Rocholl, Union, SPD, Rheinische Post, Rentenkommission, ESMT
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Das Rentenkommissionsmitglied Jörg Rocholl warnte Union und SPD eindringlich, die geplante Abschaffung der „Rente mit 63“ nicht aus dem Gesamtpaket der Rentenreform herauszunehmen, da die Stärke der Reform gerade in den Wechselwirkungen der einzelnen Empfehlungen liege und ein Herauslösen andere Maßnahmen wie die Einführung der Kapitaldeckung gefährden würde.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Die Abschaffung der „Rente mit 63“ soll aus dem Gesamtpaket der geplanten Rentenreform herausgenommen werden
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Rocholl warnte Union und SPD eindringlich davor, die Abschaffung der „Rente mit 63“ aus dem Rentenreformpaket herauszunehmen
- Er begründete die Warnung damit, dass die Empfehlungen der Kommission nicht auswählbar seien, sondern Wechselwirkungen hätten
- Er sagte, dass Gegner der Abschaffung der „Rente mit 63“ sich bewusst sein müssten, dass dadurch andere Maßnahmen wie die Einführung der Kapitaldeckung gefährdet würden
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Andere Maßnahmen könnten gefährdet werden
- Die Einführung der Kapitaldeckung könnte scheitern oder zurückgestellt werden
- Das gesamte Reformpaket könnte destabilisiert oder geschwächt werden
- Die Wechselwirkungen der Reformempfehlungen könnten verloren gehen
- Die Wirksamkeit der geplanten Rentenreform insgesamt könnte beeinträchtigt werden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, es wird eine Stellungnahme zitiert: Jörg Rocholl (Mitglied der Rentenkommission) wird mit mehreren Zitaten wiedergegeben.
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