EU-Politik: Ceuta und Solidarität
Düsseldorf () – Vor der Sondersitzung der EU-Innenminister zur Ankunft Zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta hat Linken-Chef Luigi Pantisano die europäischen Staaten zur Solidarität mit Spanien aufgerufen.
„Die Attacken innerhalb der EU gegen Spanien finde ich verantwortungslos“, sagte Pantisano der „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). Er wünsche sich, dass die EU-Innenminister und insgesamt die europäischen Staatschefs einen konstruktiven Weg aufzeigen, und sich nicht so wie der Kanzler an die Seite von Meloni und den Ultrarechten stellen. „Wir müssen als EU gemeinsam Fluchtursachen bekämpfen“, sagte er. Das sei viel wichtiger und effektiver, als nun Grenzen weiter hochzuziehen.
Dafür sei es unter anderem notwendig, „kriegerische Auseinandersetzungen auf der Welt zu beenden“, erklärte der Linken-Chef weiter. Sie würden Menschen zur Flucht zwingen. „Zweitens ist da die Klimakatastrophe, die auf dem afrikanischen Kontinent dazu führt, dass Gebiete nicht mehr bewohnbar sind und Menschen nach Norden ziehen müssen, um zu überleben“, mahnte Pantisano. Außerdem brauche es „eine Politik an den Grenzen, die dazu führt, dass Menschen nicht mehr im Mittelmeer sterben“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Luigi Pantisano (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Luigi Pantisano, Meloni
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Linken, Luigi Pantisano, EU, Meloni, Ultrarechte, Rheinischen Post, Kanzler, Spanien, EU-Innenminister, EU-Staatschefs, Ceuta, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Dienstag, 3. August 2026 (als „Dienstagausgabe“ der Rheinischen Post erwähnt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Düsseldorf, Ceuta
Worum geht es in einem Satz?
Luigi Pantisano (Linken) forderte vor der Sondersitzung der EU-Innenminister zur Lage in Ceuta, dass die EU solidarisch mit Spanien handelt und gemeinsam Fluchtursachen bekämpft statt Grenzen weiter zu erhöhen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Ankunft Zehntausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta vor der Sondersitzung der EU-Innenminister
- Attacken innerhalb der EU gegen Spanien
- Forderung, kriegerische Auseinandersetzungen auf der Welt zu beenden
- Klimakatastrophe auf dem afrikanischen Kontinent als Fluchtursache
- Notwendigkeit einer Grenzpolitik, die dazu führt, dass Menschen nicht mehr im Mittelmeer sterben
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Pantisano fordert Solidarität der europäischen Staaten mit Spanien
- Die EU-Innenminister und europäischen Staatschefs sollen einen konstruktiven Weg aufzeigen
- Kritisiert wird, dass sich der Kanzler an die Seite von Meloni und den Ultrarechten stelle
- Als Reaktion wird stattdessen gefordert, gemeinsam Fluchtursachen zu bekämpfen und Grenzen nicht weiter hochzuziehen
- Gefordert wird, kriegerische Auseinandersetzungen zu beenden
- Gefordert wird, die Klimakatastrophe als Fluchtursache zu adressieren
- Gefordert wird eine Grenzpolitik, die verhindert, dass Menschen im Mittelmeer sterben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Solidarität der EU-Staaten mit Spanien
- EU-Innenminister und europäische Staatschefs sollen einen konstruktiven Weg aufzeigen
- Gemeinsames Bekämpfen der Fluchtursachen statt weiterer Grenzaufstockungen
- Beenden kriegerischer Auseinandersetzungen weltweit, um Menschen nicht zur Flucht zu zwingen
- Gegensteuern gegen die Klimakatastrophe, damit Regionen in Afrika wieder bewohnbar bleiben und Menschen nicht nach Norden gezwungen werden
- Eine Grenz- und Migrationspolitik, die dazu führt, dass Menschen nicht mehr im Mittelmeer sterben
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Linken-Chef Luigi Pantisano wird mit einer Stellungnahme zitiert („…forderte … Solidarität mit Spanien …“), unter anderem mit Aussagen gegenüber der „Rheinischen Post“.
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