Politik: Frauen in Koalitionsgremien in Berlin
Berlin () – Das Frauennetzwerk der SPD fordert mehr Frauen im Koalitionsausschuss und unterstützt deswegen Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) als Nachfolgerin von Jens Spahn im Unions-Fraktionsvorsitz.
„Als SPD-Frauen sind wir der Meinung, dass der Koalitionsausschuss definitiv noch mindestens eine Frau mehr gebrauchen kann. Wir begrüßen, wenn Nina Warken dafür bereitsteht“, sagte die Vorsitzende der SPD-Frauen und Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge dem Nachrichtenmagazin „Focus“.
„Focus“ hatte sie zuvor nach einer Kandidatur der Gesundheitsministerin gefragt. Warken wird in der CDU als mögliche nächste Fraktionsvorsitzende gehandelt. Sie könnte allerdings auch den Posten des Kanzleramtschefs übernehmen, sollte Thorsten Frei an die Spitze der Fraktion wechseln. In beiden Positionen säße sie künftig bei Koalitionsausschüssen mit am Tisch.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nina Warken (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Nina Warken, Jens Spahn, Carmen Wegge, Thorsten Frei
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, CDU, Koalitionsausschuss, Gesundheitsministerin Nina Warken, Jens Spahn, Unions-Fraktionsvorsitz, Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge, Focus, Thorsten Frei, Kanzleramt, Fraktion
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum (Ereignis):Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Das Frauennetzwerk der SPD fordert mehr Frauen im Koalitionsausschuss und unterstützt deshalb Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) als möglichen Nachfolgerin von Jens Spahn im Unions-Fraktionsvorsitz, sodass sie künftig bei den Koalitionsausschüssen mit am Tisch säße.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- eine Kandidatur von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) als mögliche nächste Fraktionsvorsitzende der CDU/Unionsfraktion
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SPD-Frauen begrüßen das mögliche Engagement von Gesundheitsministerin Nina Warken für den Koalitionsausschuss mit der Begründung, dass dort mindestens eine Frau zusätzlich gebraucht werde
- Nach Medienanfrage von Focus zeigt sich die SPD-Frauen-Vorsitzende Carmen Wegge zustimmend zur Kandidatur von Warken
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Der Koalitionsausschuss wird möglicherweise um eine weitere Frau erweitert
- Nina Warken könnte als Nachfolgerin für den Unions-Fraktionsvorsitz in Betracht kommen
- Thorsten Frei könnte einen Wechsel an die Spitze der Unionsfraktion vollziehen
- Nina Warken könnte künftig am Tisch der Koalitionsausschüsse teilnehmen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Die Vorsitzende der SPD-Frauen und Bundestagsabgeordnete Carmen Wegge wird mit einer Stellungnahme zitiert („Als SPD-Frauen sind wir der Meinung, dass der Koalitionsausschuss definitiv noch mindestens eine Frau mehr gebrauchen kann. Wir begrüßen, wenn Nina Warken dafür bereitsteht.“).
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