Gesellschaft: Kinderschutz in NRW
Düsseldorf () – Nordrhein-Westfalens Kinderschutzbeauftragte Petra Ladenburger hat die schwarz-grüne Landesregierung aufgefordert, in Berlin die Stimme gegen die geplante Kürzung des Unterhaltsvorschusses zu erheben.
„Wenn die Politik Geld sparen oder Druck auf säumige Elternteile ausüben will, dürfen nicht Jugendliche die Leidtragenden sein“, sagte Ladenburger der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“. Hier müsse die Landesregierung Druck beim Bund machen, dass die angedachten Kürzungen zurückgenommen werden. Solche Leistungskürzungen träfen genau jene besonders hart, deren Eltern nicht arbeiten oder nur wenig verdienen. „Sie wachsen ohnehin in ständiger Scham auf, etwas nicht haben oder nicht mitmachen zu können“, so Ladenburger.
Allein in NRW wurden zuletzt mehr als 50.000 Anträge auf Unterhaltsvorschuss bewilligt. Die Kölner Rechtsanwältin Petra Ladenburger war im Februar von Schwarz-Grün zur ersten unabhängigen Landesbeauftragten für Kinderschutz und Kinderrechte ernannt worden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mutter mit Kleinkind und Kinderwagen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Petra Ladenburger, Petra Ladenburger
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Petra Ladenburger, Nordrhein-Westfalen, schwarz-grüne Landesregierung, Berlin, Bund, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Kölner Rechtsanwältin, dts Nachrichtenagentur
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum: Februar (Ernennung von Petra Ladenburger zur ersten unabhängigen Landesbeauftragten für Kinderschutz und Kinderrechte)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Düsseldorf, Köln
Worum geht es in einem Satz?
Nordrhein-Westfalens Kinderschutzbeauftragte Petra Ladenburger fordert die schwarz-grüne Landesregierung auf, sich in Berlin gegen geplante Kürzungen beim Unterhaltsvorschuss zu wehren, da diese vor allem Kinder aus wirtschaftlich schwachen Familien treffen würden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplante Kürzung des Unterhaltsvorschusses durch die Bundesregierung (Bund)
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Die Kinderschutzbeauftragte Petra Ladenburger fordert, dass die schwarz-grüne Landesregierung in Berlin gegen die geplante Kürzung des Unterhaltsvorschusses reagiert
- Kritik richtet sich gegen die Idee, Jugendliche als Leidtragende durch Leistungskürzungen unter Druck zu setzen
- Sie begründet die Reaktion damit, dass besonders Familien betroffen wären, in denen die Eltern nicht arbeiten oder nur wenig verdienen
- Laut Ladenburger müssten Politik und Landesregierung Druck beim Bund ausüben, um die Kürzungen zurückzunehmen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung der Landesregierung nach Rücknahme der geplanten Leistungskürzungen durch Druck auf den Bund
- Belastung besonders für Jugendliche, deren Eltern nicht arbeiten oder nur wenig verdienen
- Zusätzliche emotionale Belastung durch dauerhafte Scham und das Gefühl, nicht genug zu haben oder nicht mitmachen zu können
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja – Petra Ladenburger (Kinderschutzbeauftragte NRW) wird mit einer Stellungnahme zitiert („…").
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