Baruth: Bürgermeister lehnt neues Wassergutachten für Red-Bull-Werk ab

Politik in Baruth: Wassergutachten

Baruth/Mark () – Der scheidende Baruther Bürgermeister Peter Ilk hält ein neues Wassergutachten für das geplante Red-Bull-Dosenwerk nicht mehr für erforderlich. Ilk hatte noch Anfang Juni bei einem Stammtisch des rbb in Aussicht gestellt, die Frage nach einem neuen Gutachten zu prüfen.

Die Bundestagsabgeordnete Andrea Lübcke (Grüne) kritisierte den Kurswechsel scharf.

Das bisherige Gutachten, auf dem die Wasserentnahmegenehmigung beruht, sei fast 20 Jahre alt. Seitdem hätten sich die Temperaturen erhöht und längere Trockenphasen belasteten die Grundwasservorräte.

Auch die Grundwasserneubildung sei deutlich reduziert. Eine so alte Untersuchung könne keine ausreichende Grundlage für heutige Entscheidungen sein.

Das gerade veröffentlichte Niedrigwasserinformationssystem weise für alle aufgeführten Grundwassermessstellen in Südbrandenburg sehr niedrige oder extrem niedrige Grundwasserstände auf.

Lübcke forderte ein unabhängiges Gutachten auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft, um verloren gegangenes Vertrauen in der Wasserfrage wiederherzustellen. Die Ergebnisse müssten veröffentlicht und mit der Bevölkerung diskutiert werden.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Baruth: Bürgermeister lehnt neues Wassergutachten für Red-Bull-Werk ab

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Peter Ilk, Andrea Lübcke

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Baruth/Mark, dts Nachrichtenagentur, rbb, Bundestagsabgeordnete, Grüne, Andrea Lübcke, Peter Ilk, Red-Bull-Dosenwerk, Wassergutachten, Niedrigwasserinformationssystem

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Baruth/Mark (dts Nachrichtenagentur), Südbrandenburg.

Worum geht es in einem Satz?

Der scheidende Baruther Bürgermeister Peter Ilk hält nach einem Kurswechsel kein neues Wassergutachten für das geplante Red-Bull-Dosenwerk mehr für nötig, während die Bundestagsabgeordnete Andrea Lübcke (Grüne) das als unzureichende Grundlage kritisiert und ein unabhängiges, wissenschaftlich aktuelles Gutachten zur Wiederherstellung des Vertrauens fordert.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Entscheidungsgrundlage ist ein fast 20 Jahre altes Wassergutachten, auf dem die Wasserentnahmegenehmigung beruht
  • Höhere Temperaturen und längere Trockenphasen belasten seitdem die Grundwasservorräte
  • Deutlich reduzierte Grundwasserneubildung
  • Niedrigwasserinformationssystem zeigt sehr niedrige oder extrem niedrige Grundwasserstände an den aufgeführten Grundwassermessstellen in Südbrandenburg

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Bundestagsabgeordnete Andrea Lübcke kritisierte den Kurswechsel scharf und forderte ein unabhängiges Gutachten auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft.
  • Sie begründete dies mit den seit dem alten Gutachten eingetretenen Veränderungen bei Temperaturen, Trockenphasen, Grundwasservorräten und Grundwasserneubildung.
  • Sie verlangte die Veröffentlichung der Ergebnisse und eine Diskussion mit der Bevölkerung.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vertrauen in die Wasserfrage soll wiederhergestellt werden
  • Es soll ein unabhängiges Gutachten auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft erstellt werden
  • Die Ergebnisse sollen veröffentlicht und mit der Bevölkerung diskutiert werden
  • Eine erneute bzw. aktualisierte Grundlage für heutige Entscheidungen soll geschaffen werden
  • Mögliche Zweifel an der Zulässigkeit einer auf einem fast 20 Jahre alten Gutachten beruhenden Wasserentnahmegenehmigung werden gestärkt
  • Die Wasserfrage könnte erneut politisch und gesellschaftlich kontrovers diskutiert werden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, es wird eine kritische Stellungnahme von Andrea Lübcke (Grüne), der Bundestagsabgeordneten, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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