Wirtschaftspolitik: Nürnberg und Minijobs
Nürnberg () – Der Chef des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Bernd Fitzenberger, warnt vor der Abschaffung von Minijobs. Er sei für eine Eingrenzung, aber nicht Abschaffung von Minijobs für die meisten Personengruppen, sagte Fitzenberger der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).
Konkret schlug er eine Bagatellgrenze von 250 Euro pro Monat vor. Minijobs unter 250 Euro sollten sozialversicherungsrechtlich so wie bisher weiter bestehen können. Er fürchtet, dass ansonsten die Schwarzarbeit zunimmt: „Ein Grund für meinen Vorschlag ist auch die Sorge um einen Anstieg der Schwarzarbeit bei einer völligen Abschaffung.“
Die Rentenkommission schlägt vor, den steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus bei Minijobs abzuschaffen (außer bei Schülern). Die Bundesregierung will die Empfehlungen umsetzen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundesagentur für Arbeit am 11.07.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Bernd Fitzenberger
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesagentur für Arbeit, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Rentenkommission, Bundesregierung, Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand am 11.07.2026 statt (Fotoangabe: „am 11.07.2026“).
Zusätzlich wird die Veröffentlichung als „Donnerstagsausgabe“ bezeichnet; das entspricht dem Donnerstag vor dem Datum 11.07.2026, also dem 09.07.2026.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Nürnberg, Bundesagentur für Arbeit
Worum geht es in einem Satz?
IAB-Chef Bernd Fitzenberger warnt vor der Abschaffung von Minijobs und plädiert stattdessen für eine Bagatellgrenze von 250 Euro monatlich, damit der Sonderstatus für die meisten Gruppen erhalten bleibt und Schwarzarbeit nicht zunimmt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Abschaffungspläne bzw. Empfehlungen zur Abschaffung des steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus bei Minijobs
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
-
Politik
- Bundesregierung will die Empfehlungen zur Abschaffung des Sonderstatus bei Minijobs umsetzen
-
Öffentlichkeit oder Medien
- keine Reaktion von Öffentlichkeit oder Medien im Artikel beschrieben
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhöhung des Steuer- und Sozialversicherungsaufwands für Beschäftigte und Arbeitgeber bei Entfallen des Sonderstatus von Minijobs
- Reduziertes Risiko für die Zunahme von Schwarzarbeit durch sozialversicherungsrechtliche Fortführung kleiner Minijobs bis zu einer Bagatellgrenze
- Sozialversicherungsrechtliche Verlagerung der Erwerbstätigkeit in andere Beschäftigungsformen oberhalb der vorgeschlagenen Grenze
- Potenzielle Anpassungs- und Umstellungskosten durch neue steuer- und sozialversicherungsrechtliche Regelungen
- Unterschiedliche Behandlung von Schülern gegenüber anderen Personengruppen beim Fortbestand des Sonderstatus
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja: Bernd Fitzenberger äußert eine Stellungnahme gegenüber der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe) und wird mit wörtlichen Aussagen zitiert.
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