Politik in Berlin: Frei kritisiert DDR-Hymne
Berlin () – Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hat das Singen der DDR-Hymne bei einer AfD-Veranstaltung mit dem sachsen-anhaltinischen Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund und AfD-Chef Tino Chrupalla deutlich kritisiert.
„Ich finde das extrem befremdlich“, sagte Frei dem Talk-Format „Stimme am Morgen“ des Senders der „Welt“ am Mittwoch. „Und es gilt insbesondere dann, wenn das von politischen Repräsentanten gemacht wird, die damit ja ganz offensichtlich auch politische Botschaften verbinden möchten.“
Überhaupt hält Frei den Versuch der AfD, eine spezifisch ostdeutsche Identität zu betonen, für grundlegend falsch. Das sei eine plumpe Strategie. Man lebe jetzt 36 Jahre nach der Wiedervereinigung. Und man solle das Gemeinsame betonen und nicht das, was möglicherweise trennend sein könnte.
Gerade auch in Ostdeutschland gebe es enorm viele Stärken, die Länder in Ostdeutschland hätten sich enorm entwickelt. Und man versuche, das durch die Bundespolitik auch zu unterstützen, dass sich dort industrielle Kerne entwickeln, so Frei. „Ich halte nichts davon, womöglich Trennendes oder gar Mythologisches in den Mittelpunkt zu rücken, sondern: Wir sind ein Land. Wir haben große Herausforderungen gemeinsam. Und daran sollten wir arbeiten. Das wäre der richtige Weg.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Thorsten Frei (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thorsten Frei, Ulrich Siegmund, Tino Chrupalla
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Thorsten Frei, CDU, AfD, Ulrich Siegmund, Tino Chrupalla, Sachsen-Anhalt, Welt
Wann ist das Ereignis passiert?
Zeitraum/Datum:Mittwoch (im Artikelkontext: Veröffentlichung am Mittwoch), am Tag des Statements im Talk-Format „Stimme am Morgen“.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) kritisierte das Singen der DDR-Hymne bei einer AfD-Veranstaltung als extrem befremdlich und stellte die AfD-Strategie infrage, eine ostdeutsche Identität betonen zu wollen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Singen der DDR-Hymne bei einer AfD-Veranstaltung durch politische Repräsentanten mit dem sachsen-anhaltinischen Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund und AfD-Chef Tino Chrupalla
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Frei kritisiert das Singen der DDR-Hymne bei einer AfD-Veranstaltung als extrem befremdlich
- Er sagt, das sei insbesondere dann problematisch, wenn politische Repräsentanten es tun und damit politische Botschaften verbinden wollen
- Er bewertet den Versuch der AfD, eine spezifisch ostdeutsche Identität zu betonen, als grundlegend falsch und als plumpe Strategie
- Medienreaktion im Text ist nur angedeutet über sein Interview im Talk-Format „Stimme am Morgen“ bei „Welt“
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Kritisierung von politischen Botschaften und deren Einordnung durch Frei
- Ablehnung einer betonten ostdeutschen Identität als trennende Strategie
- Aufruf, stattdessen das Gemeinsame zu betonen
- Forderung, die Entwicklung in Ostdeutschland durch Bundespolitik mit industriellen Entwicklungen zu unterstützen
- Orientierung auf gemeinsame Arbeit an großen Herausforderungen statt auf Trennendes oder Mythologisches
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja. Thorsten Frei wird mit Aussagen zitiert („Ich finde das extrem befremdlich“).
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