SPD-Politikerin fordert Stadionverbote für säumige Unterhaltszahler

Gesellschaft: Unterhaltspflicht und Sanktionen in Berlin

Berlin () – SPD-Familienpolitikerin Jasmina Hostert hat in der Debatte um den staatlichen Unterhaltsvorschuss für säumige Unterhaltszahler auch Stadionverbote ins Spiel gebracht. Im Nachrichtensender „Welt“ forderte die Sprecherin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend der SPD-Fraktion am Montag, der Staat müsse die Konsequenzen für das Nichtzahlen von Unterhalt „deutlich stärker erhöhen“.

Ein Stadionverbot könne dabei eine bessere Maßnahme sein als etwa ein Führerscheinentzug oder andere Strafmaßnahmen: „Das ist, glaube ich, etwas, was vielen wehtun wird.“ Hostert sagte, sie wisse, dass zur Debatte stand, dass man den Führerschein entzieht. Gleichzeitig müsse man bei diesem Vorschlag auch überlegen, ob das nicht gerade wichtig sei, damit die Väter ihrer Arbeit nachgehen könnten. Man könne sich aber auch andere Dinge vorstellen, so etwas wie Stadionverbot. Sie würde sogar so weit gehen bis zu einem Schufa-Eintrag. Sie finde, wenn man Geld habe für andere Dinge, aber nicht Geld habe, Unterhalt für sein eigenes Kind zu bezahlen, da laufe irgendwas falsch.

Es sei nicht in Ordnung, „wenn sich jemand eine Dauerkarte fürs Stadion leisten kann, aber keinen Unterhalt zahlt“. Die meisten Unterhaltsverweigerer seien Männer. Eine Rückholquote des Staates von „gerade mal 17 Prozent“ sei insgesamt „viel, viel zu wenig“, kritisierte Hostert.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

SPD-Politikerin fordert Stadionverbote für säumige Unterhaltszahler

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Jasmina Hostert

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD, Welt

Wann ist das Ereignis passiert?

Zeitraum/Datum:Montag (im Text steht: „… am Montag …“; ein konkretes Datum wird nicht genannt).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD-Familienpolitikerin Jasmina Hostert fordert in der Debatte um den Unterhaltsvorschuss bei säumigen Unterhaltszahlern staatlich deutlich schärfere Konsequenzen – etwa Stadionverbote (sogar bis hin zu einem SCHUFA-Eintrag) – weil die derzeitige Rückholquote von nur 17 Prozent zu gering sei.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Debatte um den staatlichen Unterhaltsvorschuss für säumige Unterhaltszahler
  • Nichtzahlen von Unterhalt durch Unterhaltsverweigerer
  • Zu geringe Rückholquote des Staates von “gerade mal 17 Prozent”

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Jasmina Hostert fordert im Sender „Welt“, dass der Staat die Konsequenzen fürs Nichtzahlen von Unterhalt deutlich stärker erhöhen soll
  • Sie nennt Stadionverbote als wirksamer als andere Strafmaßnahmen wie Führerscheinentzug
  • Sie argumentiert, dass ein Stadionverbot viele Betroffene stärker treffen würde als alternative Sanktionen
  • Sie unterstützt zudem einen Schufa-Eintrag als mögliche zusätzliche Maßnahme
  • Sie kritisiert die niedrige Rückholquote des Staates von 17 Prozent als viel zu wenig

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erhöhte staatliche Konsequenzen für Unterhaltsverweigerer
  • Einführung von Stadionverboten als Maßnahme zur Durchsetzung von Unterhaltspflichten
  • Abschreckung durch spürbare Maßnahmen, die Betroffene empfindlich treffen
  • Möglichkeit eines Schufa-Eintrags als zusätzliche Sanktion
  • Kritik an einer zu niedrigen Rückholquote des Staates von etwa 17 Prozent
  • Forderung nach einer insgesamt deutlich stärkeren Durchsetzung staatlicher Rückhol- und Sanktionsmechanismen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja. Es wird die Stellungnahme der SPD-Familienpolitikerin Jasmina Hostert zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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