SSW: Bundesregierung belastet Kranke und Familien

Gesundheitspolitik: Bundesregierung in Kiel

Kiel () – Die Bundesregierung plant eine Reform der gesetzlichen Krankenversicherung, die nach Ansicht des Vorsitzenden der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, eine sozialpolitische Bankrotterklärung darstellt. Dirschauer kritisiert, dass die Bundesregierung die Lücken im Gesundheitssystem durch zusätzliche Belastungen für Kranke, Familien und Menschen mit geringem Einkommen schließen will.

Dies sei der falsche Weg.

Laut Dirschauer stehen Menschen mit niedrigem Einkommen künftig häufiger vor der Entscheidung, ob sie sich ein Medikament leisten, ihre Zähne behandeln lassen oder die nächste Rechnung bezahlen können. Gesundheit dürfe nicht vom Kontostand abhängen.

Besonders bedenklich sei der Eingriff in die Familienversicherung, da Familien täglich Erziehungs-, Pflege- und Sorgearbeit leisten und damit die Gesellschaft entlasten.

Dirschauer fordert eine verlässliche Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung und betont, dass versicherungsfremde Leistungen aus Steuermitteln finanziert werden sollten, nicht auf Kosten der Versicherten. Die geplante Reform verschärfe soziale Ungleichheit und treffe genau die Falschen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

SSW: Bundesregierung belastet Kranke und Familien

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Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Christian Dirschauer

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Christian Dirschauer, SSW-Landtagsfraktion, Bundesregierung, gesetzliche Krankenversicherung, Familienversicherung, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Kiel

Worum geht es in einem Satz?

Der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion Christian Dirschauer kritisiert die geplante Reform der gesetzlichen Krankenversicherung als sozialpolitische „Bankrotterklärung“, weil sie nach seiner Ansicht Versorgungslücken durch zusätzliche Belastungen für Kranke, Familien und Geringverdiener schließt und damit soziale Ungleichheit verschärft.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Planung einer Reform der gesetzlichen Krankenversicherung durch die Bundesregierung
  • Kritik an zusätzlicher Belastung für Kranke, Familien und Menschen mit geringem Einkommen
  • Geplante Eingriffe in die Familienversicherung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Die Bundesregierung plant nach Ansicht von Christian Dirschauer eine sozialpolitische Bankrotterklärung
  • Dirschauer kritisiert, dass Lücken im Gesundheitssystem durch zusätzliche Belastungen für Kranke, Familien und Menschen mit geringem Einkommen geschlossen werden sollen
  • Es wird betont, dass Menschen mit niedrigem Einkommen künftig häufiger vor der Wahl stehen würden, ob sie sich Medikamente leisten, Zähne behandeln lassen oder Rechnungen bezahlen können
  • Dirschauer kritisiert besonders den Eingriff in die Familienversicherung
  • Forderung nach verlässlicher Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung
  • Versichungsfremde Leistungen sollen aus Steuermitteln finanziert werden, nicht auf Kosten der Versicherten
  • Die geplante Reform werde soziale Ungleichheit verschärfen und die Falschen treffen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Mehr Menschen mit niedrigem Einkommen stehen häufiger vor finanziellen Entscheidungen zwischen Medikamenten, Zahnbehandlungen und der Begleichung der nächsten Rechnung
  • Die Abhängigkeit von Gesundheitsversorgung vom Kontostand wird stärker
  • Die finanzielle Situation von Familien wird durch den Eingriff in die Familienversicherung belastet
  • Die Reform verschärft soziale Ungleichheit
  • Versicherte tragen zusätzliche Kosten durch die Umverteilung der Finanzierung versicherungsfremder Leistungen aus Steuermitteln auf sie

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja – der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, wird mit seiner Kritik und Forderungen zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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