Verteidigungspolitik Deutschlands im Nato-Kontext
Berlin () – Deutschland will sich bei der Nato mit einem nennenswerten Beitrag am Ausgleich der Lücken, die durch den geplanten Abzug von US-Truppen und Fähigkeiten im Militärbündnis entstehen, beteiligen. Das berichtet die „Welt“ (Mittwochausgaben) unter Berufung auf Angaben aus Nato-Kreisen.
Demnach haben die europäischen Nato-Länder in den letzten Wochen vor dem Gipfel in Ankara intensiv beraten, welchen Beitrag sie jeweils für das sogenannte „Nato Force Model“ leisten können. Das Konzept sieht vor, wie viele und welche Truppen die Nato innerhalb von zehn Tagen, zwischen zehn und 30 Tagen sowie innerhalb von höchstens sechs Monaten an die Front verlegen kann. Dafür machen die Mitgliedsländer sogenannte Fähigkeitsangebote für Land-, See- und Luftstreitkräfte.
Aus Nato-Kreisen heißt es, dass die Europäer sich darauf verständigt hätten, wie fast alle Lücken aufgefüllt werden. Demnach seien bereits von den Mitgliedsländern konkrete Angebote erfolgt. Laut der „Welt“ will Deutschland zwei moderne Fregatten vom Typ F125 anbieten, zudem eine hohe einstellige Zahl Eurofighter, zwei Seeaufklärer und mehrere Drohnen des Typs Heron TP. Sie sollen zügiger als bisher zur Verfügung stehen. Die von den Amerikanern abgezogene Flugzeugträgerkampfgruppe könnte somit durch Frankreich (Flugzeugträger), Italien und Deutschland ersetzt (Begleitschiffe) werden.
Sprecher des deutschen Verteidigungsministeriums und der Nato wollten sich auf Anfrage nicht zu konkreten Zahlen und Waffensystemen äußern.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Drohne German Heron TP (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
In dem Artikel kommen folgende vollständige Namen von Personen oder Institutionen vor:
Deutschland, Frankreich, Italien.
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Berlin, Ankara
Worum geht es in einem Satz?
Deutschland plant, im Rahmen der NATO-Truppenverlagerung durch den Abzug amerikanischer Kräfte eine bedeutende militärische Unterstützung zu leisten, indem es moderne Schiffe, Flugzeuge und Drohnen bereitstellt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geplanter Abzug von US-Truppen aus der NATO
- Entstehung von Lücken im militärischen Engagement der NATO
- Gespräche zwischen europäischen NATO-Ländern vor dem Gipfel in Ankara
- Konzept des "Nato Force Model"
- Notwendigkeit zur Aufstellung von Truppen innerhalb bestimmter Fristen
- Fähigkeitsangebote der Mitgliedsländer für verschiedene Streitkräfte
- Bestrebungen zur Sicherstellung der Verteidigungsfähigkeit in Europa
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Deutschland beteiligt sich aktiv am Ausgleich der Lücken im NATO.
- Europäische NATO-Länder haben intensiv beraten und konkrete Fähigkeitsangebote gemacht.
- Fast alle Lücken sollen aufgefüllt werden.
- Deutschland wird moderne Fregatten, Eurofighter, Seeaufklärer und Drohnen anbieten.
- Die Bereitstellung dieser Systeme soll zügiger erfolgen.
- Abgezogene US-Kampfschiffe könnten durch europäische Länder ersetzt werden.
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