Elterngeld-Reform: Bezugsdauer sinkt auf zwölf Monate

Elterngeld-Reform: Bezugsdauer sinkt auf zwölf Monate

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Gesellschaft: Elterngeld-Reform in Berlin

Berlin () – Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) will die maximale Bezugsdauer des Elterngelds von 14 auf zwölf Monate reduzieren. Das geht aus einem Gesetzentwurf des Bundesfamilienministeriums hervor, über den das Magazin Politico berichtet.

„Darüber hinaus soll das bisherige Elterngeldmodell modifiziert werden“, heißt es darin. Die Anzahl der sogenannten Vätermonate werde von zwei auf drei erhöht. Drei Monate seien zukünftig für jedes Elternteil reserviert, sechs weitere Monate könnten zwischen den Eltern flexibel aufgeteilt werden. Für Alleinerziehende gilt diese Regel nicht. Sie können bis zu zwölf Monate volles Elterngeld erhalten.

Außerdem will Prien die monatlich gezahlten Mindest- und Höchstbeträge leicht erhöhen. Der Mindestbetrag soll von 300 auf 330 Euro und der Höchstbetrag von 1.800 auf 1.900 Euro steigen. Die grundsätzliche Regelung, dass das Elterngeld bei 65 Prozent des Nettoeinkommens liegt, bleibt bestehen.

Der Gesetzentwurf beinhaltet auch eine Änderung des Mutterschutzgesetzes. Mit der Neuregelung würden arbeitszeitliche Beschäftigungsverbote auf zwölf Monate nach der Entbindung eingeschränkt, heißt es dazu im Gesetzentwurf. Dies unterscheide bei Verboten von Mehrarbeit, Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit bislang nicht hinreichend zwischen stillenden Frauen mit Säuglingen und mit älteren Kindern.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vater, Mutter, Kind (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Karin Prien

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Karin Prien, CDU, Bundesfamilienministerium, Politico.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundesfamilienministerin Karin Prien plant, die Bezugsdauer des Elterngelds von 14 auf 12 Monate zu reduzieren, während gleichzeitig die Anzahl der Vätermonate von zwei auf drei erhöht und die Mindest- sowie Höchstbeträge leicht angehoben werden sollen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Gesetzesentwurf zur Änderung des Elterngelds
  • Vorschlag von Bundesfamilienministerin Karin Prien
  • Reduzierung der maximalen Bezugsdauer von 14 auf 12 Monate
  • Modifikation des bisherigen Elterngeldmodells
  • Erhöhung der Anzahl der Vätermonate von zwei auf drei
  • Flexiblere Aufteilung der Monate zwischen Elternteilen
  • Erhöhung von Mindest- und Höchstbeträgen beim Elterngeld
  • Anpassung des Mutterschutzgesetzes
  • Arbeitszeitliche Beschäftigungsverbote auf zwölf Monate nach Entbindung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Reduzierung der maximalen Bezugsdauer des Elterngelds von 14 auf 12 Monate
  • Erhöhung der Vätermonate von 2 auf 3
  • Reservierung von 3 Monaten für jedes Elternteil
  • Flexible Aufteilung von 6 weiteren Monaten zwischen den Eltern
  • Mehr Leistung für Alleinerziehende bleibt unverändert (bis zu 12 Monate volles Elterngeld)
  • Erhöhung des Mindestbetrags von 300 auf 330 Euro
  • Erhöhung des Höchstbetrags von 1.800 auf 1.900 Euro
  • Beibehaltung der Regelung von 65 Prozent des Nettoeinkommens
  • Arbeitszeitbeschränkungen für Beschäftigungsverbote auf 12 Monate nach Entbindung
  • Unzureichende Unterscheidung zwischen stillenden Frauen mit Säuglingen und älteren Kindern

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Bundesfamilienministerin Karin Prien zitiert, die die Änderungen des Elterngeldes ankündigt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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