Wirtschaft: Neuer Mutterschutz für Selbstständige in NRW
Düsseldorf () – Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ein Modell für einen fairen Mutterschutz von selbstständigen Frauen vorgelegt. Das teilte das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie am Montag mit.
Grundlage ist eine Machbarkeitsstudie, die vom Westdeutschen Handwerkskammertag (WHKT) und dem Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn erstellt wurde.
Das Modell sieht drei Bausteine vor: einen Basis-Mutterschaftsausgleich von 5.000 Euro als Einmalzahlung, eine einkommensbasierte Aufstockung auf 100 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens sowie eine finanzielle Unterstützung für die Anstellung von Ersatzarbeitskräften. Die Kosten für die persönliche Absicherung werden auf 135 bis 190 Millionen Euro pro Jahr geschätzt, für die betriebliche Unterstützung auf bis zu 135 Millionen Euro.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur forderte die Bundesregierung zur Umsetzung auf. „Mit FAIRsorgt liegt jetzt ein fertiger Vorschlag auf dem Tisch, der sofort umgesetzt werden kann“, sagte sie.
Hintergrund ist, dass rund 27.000 selbstständige Frauen in Deutschland jedes Jahr in finanzielle Nöte geraten, weil sie während der Schwangerschaft keinen gesetzlichen Mutterschutz haben.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen von Personen, die im Artikel vorkommen, sind:
Mona Neubaur
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Nordrhein-westfälische Landesregierung, Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie, Westdeutscher Handwerkskammertag (WHKT), Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn, Bundesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Düsseldorf, Bonn.
Worum geht es in einem Satz?
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat ein Modell für einen fairen Mutterschutz für selbstständige Frauen vorgestellt, das finanzielle Unterstützung in Form von Einmalzahlungen und einkommensbasierter Aufstockung vorsieht, und fordert die Bundesregierung zur Umsetzung auf.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Fehlender gesetzlicher Mutterschutz für selbstständige Frauen in Deutschland
- Jährlich ca. 27.000 betroffene selbstständige Frauen in finanziellen Nöten
- Machbarkeitsstudie des Westdeutschen Handwerkskammertags und des IfM Bonn
- Ziel der Landesregierung: fairer Mutterschutz für selbstständige Frauen
- Dringender Aufruf der Wirtschaftsministerin zur Umsetzung des Modells
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einführung eines Modells für fairen Mutterschutz
- Basis-Mutterschaftsausgleich von 5.000 Euro
- Einkommensbasierte Aufstockung auf 100 Prozent des vorherigen Nettoeinkommens
- Finanzielle Unterstützung für Anstellung von Ersatzarbeitskräften
- Geschätzte Kosten für persönliche Absicherung zwischen 135 und 190 Millionen Euro pro Jahr
- Geschätzte Kosten für betriebliche Unterstützung bis zu 135 Millionen Euro pro Jahr
- Forderung nach Umsetzung des Modells durch die Bundesregierung
- Potenzielle Entlastung für rund 27.000 selbstständige Frauen jährlich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Wirtschaftsministerin Mona Neubaur forderte die Bundesregierung zur Umsetzung des Modells auf und sagte: „Mit FAIRsorgt liegt jetzt ein fertiger Vorschlag auf dem Tisch, der sofort umgesetzt werden kann.“
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