Bildung und Erinnerungskultur in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Das Schulministerium in Nordrhein-Westfalen hat ein Programm vorgestellt, bei dem Gedenkstätten und Bildungsorte die Ausbildung von Lehrkräften unterstützen. Wie das Ministerium mitteilte, besuchten rund 80 angehende Grundschullehrkräfte vom Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung in Gelsenkirchen das Jüdische Museum Westfalen in Dorsten und den Geschichtsort Humberghaus in Hamminkeln.
Landesweit beteiligen sich 32 solcher Einrichtungen an dem Besuchsprogramm für Lehramtsanwärter.
Schulministerin Feller, die die Gruppe begleitete, betonte die Bedeutung der historisch-politischen Bildung. Sie erklärte, Gedenkstätten machten die Vergangenheit zugänglich, damit man daraus für die Zukunft lernen könne.
Bestrebungen, die Erinnerungskultur zu verändern, trete man entschieden entgegen. Das Land stellt für diese Form der Demokratiebildung im Vorbereitungsdienst jährlich bis zu 500.000 Euro bereit.
Im Jüdischen Museum Westfalen trafen die Besucher auf Judith Neuwald-Tasbach, deren Eltern die Shoah überlebten.
Sie gab Einblicke in ihre Familiengeschichte. Im Humberghaus in Hamminkeln-Dingden erfuhren die Teilnehmer, wie die jüdische Familie Humberg Opfer der Nationalsozialisten wurde.
Das Schulgesetz formuliere den Auftrag, Kinder und Jugendliche im Geist der Menschlichkeit, Demokratie und Freiheit zu erziehen, so die Ministerin. Dieser Auftrag sei in der Lehrkräfteausbildung fest verankert.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind:
Feller, Judith Neuwald-Tasbach
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Schulministerium Nordrhein-Westfalen, Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Gelsenkirchen, Jüdisches Museum Westfalen, Geschichtsort Humberghaus, Ministerium, Judith Neuwald-Tasbach, Nationalsozialisten.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Gelsenkirchen, Dorsten, Hamminkeln.
Worum geht es in einem Satz?
Das Schulministerium Nordrhein-Westfalens hat ein Programm gestartet, das angehenden Lehrkräften über Gedenkstätten und Bildungsorte historische-politische Bildung vermittelt, um die Erinnerungskultur zu fördern und die Ausbildung im Sinne von Demokratie, Menschlichkeit und Freiheit zu unterstützen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Vorstellung eines Programms zur Unterstützung der Ausbildung von Lehrkräften
- Besuche von Lehramtsanwärtern an Gedenkstätten und Bildungsorten
- Beteiligung von 32 Einrichtungen an dem Besuchsprogramm
- Bedeutung der historisch-politischen Bildung hervorgehoben
- Bereitstellung von bis zu 500.000 Euro jährlich für Demokratiebildung
- Einblicke in persönliche Familiengeschichten von Shoah-Überlebenden
- Aufklärung über Opfer jüdischer Familien während des Nationalsozialismus
- Auftrag des Schulgesetzes zur Erziehung im Geist der Menschlichkeit, Demokratie und Freiheit
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Unterstützung der Ausbildung von Lehrkräften durch Gedenkstätten und Bildungsorte
- Förderung der historisch-politischen Bildung
- Zugang zur Vergangenheit zur Lehre für die Zukunft
- Verhinderung der Veränderungen in der Erinnerungskultur
- Bereitstellung von bis zu 500.000 Euro jährlich für Demokratiebildung im Vorbereitungsdienst
- Festigung des Auftrags zur Erziehung im Geist der Menschlichkeit, Demokratie und Freiheit in der Lehrkräfteausbildung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Schulministerin Feller zitiert, die die Bedeutung der historisch-politischen Bildung betont und erklärt, dass Gedenkstätten die Vergangenheit zugänglich machen, um für die Zukunft daraus zu lernen.
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