Verteidigungspolitik in Deutschland 2025
Berlin () – Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) verwendet seine Forderung nach mehr Kriegstüchtigkeit wegen der öffentlichen Wirkung des Begriffs kaum noch.
„Viele sagen mir heute, dass sie die Debatte damals wichtig fanden und dass sie gesellschaftlich viel bewegt hat“, sagte Pistorius dem „Spiegel“. „Ich habe aber auch wahrgenommen, dass das Wort einige verschreckt hat“, so Pistorius. Folglich benutze er das Wort „seltener“, an seiner Überzeugung aber ändere das nichts.
Pistorius hatte im Herbst 2023 erstmals gefordert, Deutschland und die Bundeswehr müssten wieder „kriegstüchtig“ werden, um mögliche Gegner wie Russland abzuschrecken. „Wir müssen uns wieder an den Gedanken gewöhnen, dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen könnte“, sagte Pistorius damals. In den Wochen danach hatte es teils heftige Kritik an dem martialischen Begriff gegeben.
Lange verteidigte Pistorius den Begriff unter Verweis darauf, dass in Deutschland ein Bewusstsein für die neue Bedrohungslage nötig sei. 2025 kursierten im Verteidigungsministerium interne Weisungen, den Begriff nicht mehr in offiziellen Dokumenten zu verwenden; statt Kriegstüchtigkeit solle der Begriff Verteidigungsfähigkeit verwendet werden. Nachdem mehrere Medien aus dem Papier zitiert hatten, dementierte das Ministerium, dass es eine derartige Weisung gebe.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bundeswehr-Soldaten (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Boris Pistorius
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Bundeswehr, SPD, Ministerium.
Wann ist das Ereignis passiert?
Herbst 2023
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Verteidigungsminister Boris Pistorius hat seine Forderung nach mehr "Kriegstüchtigkeit" der Bundeswehr aufgrund öffentlicher Reaktionen seltener verwendet, bleibt jedoch von der Notwendigkeit überzeugt, Deutschland für mögliche Konflikte, wie mit Russland, zu rüsten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung nach mehr Kriegstüchtigkeit von Boris Pistorius
- Öffentliche Wirkung des Begriffs "kriegstüchtig"
- Gesellschaftliche Debatte über militärische Aufrüstung
- Wahrnehmung von Verschreckung durch den Begriff
- Neuer Kontext der Bedrohungslage in Europa
- Russland als potenzieller Gegner
- Diskussion über Verteidigungsfähigkeit versus Kriegstüchtigkeit
- Interne Weisungen im Verteidigungsministerium zu Begrifflichkeiten
- Medienberichterstattung über militärische Terminologie
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Boris Pistorius verwendet den Begriff "kriegstüchtig" seltener wegen öffentlicher Wirkung
- Debatte wurde als gesellschaftlich wichtig wahrgenommen, hat aber einige verschreckt
- 2023 Forderung nach erhöhter Kriegstüchtigkeit zur Abschreckung möglicher Gegner
- Heftige Kritik an martialischem Begriff nach Forderung
- Verteidigung des Begriffs mit Hinweis auf neue Bedrohungslage
- Interne Weisungen 2025, Begriff in offiziellen Dokumenten nicht mehr zu verwenden
- Stattdessen soll "Verteidigungsfähigkeit" genutzt werden
- Ministerium dementierte, dass es eine solche Weisung gebe
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verwendung des Begriffs "kriegstüchtig" wurde seltener.
- Öffentliche Debatte hat gesellschaftliche Auswirkungen.
- Begriff verschreckt teilweise die Bevölkerung.
- Interne Weisungen im Verteidigungsministerium zur Nutzung alternativer Begriffe.
- Kritik an der Verwendung des Begriffs in der Öffentlichkeit.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Verteidigungsminister Boris Pistorius zitiert, der seine Sichtweise zu dem Begriff "kriegstüchtig" und dessen öffentliche Wirkung äußert.
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