Patientenschützer fordert THW-Einsatz gegen Hitze in Pflegeheimen

Patientenschützer fordert THW-Einsatz gegen Hitze in Pflegeheimen

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Gesellschaft: Hitze-Management in Pflegeeinrichtungen

Berlin () – Patientenschützer fordern einen besseren Schutz von Pflegebedürftigen vor Hitze durch Hilfsorganisationen wie das Technische Hilfswerk (THW).

„Bund und Länder unternehmen nichts, um die Klimakatastrophe in den 12.000 Pflegeeinrichtungen in den Griff zu bekommen“, sagte der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der „Rheinischen Post“. Es brauche endlich Schutzvorkehrungen, damit die Raumtemperaturen 25 Grad nicht überschreiten. Naturgemäß werde das allerdings Jahre dauern. Darauf könnten alte, kranke und pflegebedürftige Menschen jedoch nicht warten. Deshalb müssten Hilfsorganisationen schnellstmöglich in die Lage versetzt werden, zu unterstützen, forderte Brysch.

Länder, Kreise und Kommunen könnten bereits jetzt bei Katastrophen und besonderen Naturereignissen auf Know-how, Technik und Gerät der Hilfsorganisationen zurückgreifen. Das sei sowohl auf Bundesebene als auch in den Ländern gesetzlich geregelt. „In der aktuellen Hitzewelle fehlt eine solche koordinierte Nothilfe für hochbetagte Menschen daheim und für Pflegeheimbewohner“, kritisierte Brysch. Denn Extremtemperaturen und die Not der vulnerablen Bevölkerung fänden keinen Platz in den Katastrophen- und Hilfeleistungsgesetzen.

Die Möglichkeiten der Unterstützung seien vielfältig. „Sei es Hilfe beim Einkauf, Botengänge zu Arztpraxen oder Apotheken sowie bei der psychosozialen und menschlichen Unterstützung in Pflegeheimen“, sagte Brysch. Keineswegs dürfe das Pflegepersonal in der Grundpflege ersetzt werden, betonte er zugleich. „Selbst das Technische Hilfswerk des Bundes könnte die Not lindern. Es kann in ausgewählten Räumen für Kühlung und Beschattung sorgen“, so Brysch. Voraussetzung sei, dass der Bund ausreichend mobile Klimaanlagen dafür bereitstellt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: THW-Mitarbeiterin (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Eugen Brysch

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Technisches Hilfswerk (THW), Stiftung Patientenschutz, Bundesebene, Länder, Kreise, Kommunen

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Berlin, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Patientenschützer fordern dringend besseren Hitzeschutz für Pflegebedürftige, da sie angesichts der Klimakrise und der aktuellen Hitzewelle ohne ausreichende Unterstützung von Hilfsorganisationen wie dem THW sind.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung nach besserem Schutz von Pflegebedürftigen vor Hitze
  • Klimakatastrophe in Pflegeeinrichtungen
  • Hohe Raumtemperaturen in Pflegeheimen
  • Mangel an koordinierter Nothilfe während Hitzewelle
  • Fehlende gesetzliche Regelungen für Unterstützung von vulnerablen Gruppen
  • Notwendigkeit schneller Hilfsmaßnahmen durch Organisationen wie THW
  • Potenzial für Unterstützung in Form von Kühlung und Beschattung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Patientenschützer fordern besseren Schutz für Pflegebedürftige vor Hitze
  • Bund und Länder werden für Untätigkeit kritisiert
  • Notwendigkeit von Schutzvorkehrungen, um Raumtemperaturen unter 25 Grad zu halten
  • Forderung nach schneller Unterstützung durch Hilfsorganisationen
  • Fehlende koordinierte Nothilfe während der Hitzewelle angeprangert
  • Vielfältige Möglichkeiten zur Unterstützung von vulnerablen Gruppen erwähnt
  • Technisches Hilfswerk könnte zur Kühlung und Beschattung beitragen
  • Notwendigkeit ausreichender mobiler Klimaanlagen durch den Bund betont

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Besserer Schutz von Pflegebedürftigen vor Hitze notwendig
  • Raumtemperaturen sollen 25 Grad nicht überschreiten
  • Jahre bis zur Umsetzung von Schutzvorkehrungen
  • Pflegebedürftige können nicht auf Schutzmaßnahmen warten
  • Hilfsorganisationen sollen schnell unterstützt werden
  • Fehlende koordinierte Nothilfe für hochbetagte Menschen
  • Extremtemperaturen finden keinen Platz in Katastrophen- und Hilfeleistungsgesetzen
  • Unterstützungsmöglichkeiten wie Hilfe beim Einkauf und Botengänge
  • Pflegepersonal darf nicht ersetzt werden
  • Technisches Hilfswerk könnte Kühlung und Beschattung bereitstellen
  • Notwendigkeit ausreichender mobiler Klimaanlagen durch den Bund

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Eugen Brysch, der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, fordert einen besseren Schutz von Pflegebedürftigen vor Hitze und kritisiert die mangelnden Maßnahmen der Politik.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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