Gesellschaft: Zunahme elektronischer Überwachung in Hessen
Wiesbaden () – Die Zahl der Menschen, die wegen häuslicher Gewalt künftig eine sogenannte spanische Fußfessel tragen müssen, wird nach Einschätzung des hessischen Justizministeriums bundesweit von derzeit 23 auf voraussichtlich rund 400 steigen. Das teilte ein Sprecher dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ mit.
In Hessen ist die Gemeinsame elektronische Überwachungsstelle der Länder (GÜL) angesiedelt, die seit 2012 besteht und für alle 16 Bundesländer arbeitet.
Wegen des absehbaren Anstiegs der Fälle soll auch die Zahl der Mitarbeiter in der Überwachungsstelle, die derzeit bei etwa 30 liegt, wachsen. „Wir erhöhen die personellen Kapazitäten und wollen damit Anfang des Jahres fertig sein“, hieß es.
Der Sprecher sagte weiter, man rechne mit 400 Fällen und orientiere sich daran.
Um wie viele Beschäftigte die Überwachungsstelle aufgestockt wird, sagte der Sprecher nicht. Die Kosten verteilten sich aber nach dem Königsteiner Schlüssel, der die Einwohnerzahl und das Steueraufkommen berücksichtigt, auf die Bundesländer.
Weil die Überwachungsstelle noch ausgebaut werden muss, tritt das Gesetz auch erst am 1. April 2027 in Kraft.
Derzeit überwache die Stelle insgesamt 149 Menschen elektronisch, sagte der Sprecher. Darunter seien Straftäter und Gefährder, 23 trügen eine „spanische Fußfessel“.
Diese gibt dem potenziellen Opfer bei Bedarf ein Signal, wenn sich der potenzielle Täter trotz eines Annäherungsverbots nähert. Dann kann die Polizei eingreifen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
In dem Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
hessisches Justizministerium, Gemeinsame elektronische Überwachungsstelle der Länder (GÜL), Bundesländer.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis tritt am 1. April 2027 in Kraft.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Wiesbaden, Hessen
Worum geht es in einem Satz?
Die Zahl der Menschen in Deutschland, die wegen häuslicher Gewalt künftig eine spanische Fußfessel tragen müssen, wird voraussichtlich von 23 auf rund 400 steigen, was auch eine Erhöhung der Mitarbeiter in der elektronischen Überwachungsstelle nach sich zieht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Steigende Zahl von Fällen häuslicher Gewalt
- Aktuelle Zahl der Betroffenen bei 23
- Prognose eines Anstiegs auf etwa 400
- Notwendigkeit zur Erhöhung der personellen Kapazitäten in der Überwachungsstelle
- Einführung der spanischen Fußfessel als präventive Maßnahme
- Gesetzesentwurf tritt erst am 1. April 2027 in Kraft
- Aktuelle elektronische Überwachung von 149 Menschen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Erhöhung der Zahl der Menschen mit spanischer Fußfessel von 23 auf rund 400
- Anstieg der Mitarbeiteranzahl in der Überwachungsstelle
- Ausbau der personellen Kapazitäten bis Anfang 2027
- Gesetz tritt am 1. April 2027 in Kraft
- Aktuelle Überwachung von 149 Menschen, darunter 23 mit spanischer Fußfessel
- Möglichkeit für Polizei einzugreifen bei Annäherung des potenziellen Täters
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme eines Sprechers des hessischen Justizministeriums zitiert, der die voraussichtliche Steigerung der Fälle und die Erhöhung der personellen Kapazitäten ankündigt.
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