SPD will an eigenem Konzept für Social-Media-Verbot festhalten

SPD will an eigenem Konzept für Social-Media-Verbot festhalten

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Gesellschaft: Jugendschutz im digitalen Raum Berlin

Berlin () – Die SPD-Fraktion im Bundestag will trotz der Empfehlungen der Expertenkommission zum Jugendschutz im Internet an einem Social-Media-Verbot für bestimmte Altersgruppen festhalten.

„Wir nehmen die Empfehlungen der Kommission ernst“, sagte Johannes Schätzl, digitalpolitischer Sprecher der Fraktion den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Die Kommission lasse bewusst mehrere Varianten offen. „In der politischen Abwägung gewichten wir den Schutz aber stärker, wenn Plattformen ihrer Verantwortung nicht ausreichend nachkommen.“ Schätzl ist auch Verfasser des Impulspapiers „Sichere Soziale Medien“ zur Einschränkung von Social Media für Jugendliche, dem sich die Fraktion weitgehend angeschlossen hatte.

„Deshalb setzen wir uns weiterhin für verbindliche Maßnahmen ein. Dazu gehören altersgestufte Zugangsregeln und insbesondere ein Verbot der Nutzung von Social-Media-Plattformen für Kinder bis 14 Jahren, eine verlässliche und datenschutzkonforme Altersverifikation, echte Wahlfreiheit bei algorithmischen Empfehlungssystemen, klare Grenzen für suchtfördernde Designs und mehr Medienkompetenz für Kinder, Jugendliche, Eltern und Schulen“, so Schätzl weiter. Plattformen müssten sicher gestaltet werden. „Viele Anbieter setzen auf Geschäftsmodelle, die Aufmerksamkeit binden, Nutzung verlängern und junge Menschen immer wieder zurück auf die Plattform holen. Wer solche Systeme betreibt, muss auch gesetzliche Grenzen akzeptieren.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Johannes Schätzl

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

SPD-Fraktion im Bundestag, Expertenkommission, Mediengruppe Bayern

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die SPD-Fraktion im Bundestag will trotz Expertenempfehlungen ein Verbot von Social Media für unter 14-Jährige beibehalten, um den Schutz von Jugendlichen zu stärken und fordert verbindliche Maßnahmen zur Altersverifikation und zur Verbesserung der Sicherheitsstandards auf Plattformen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Empfehlungen der Expertenkommission zum Jugendschutz im Internet
  • Wahrnehmung unzureichender Verantwortung von Plattformen
  • Ziel der Fraktion: Schutz von Kindern und Jugendlichen
  • Ausarbeitung des Impulspapiers "Sichere Soziale Medien"
  • Forderung nach verbindlichen Maßnahmen im Umgang mit Social Media

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • SPD-Fraktion im Bundestag will Social-Media-Verbot für bestimmte Altersgruppen beibehalten
  • Empfehlungen der Expertenkommission zum Jugendschutz werden ernst genommen
  • Politische Abwägung priorisiert Schutz über Verantwortung der Plattformen
  • Johannes Schätzl als digitalpolitischer Sprecher und Verfasser des Impulspapiers "Sichere Soziale Medien"
  • Forderung nach verbindlichen Maßnahmen wie altersgestuften Zugangsregeln und Verbot für Kinder bis 14 Jahre
  • Notwendigkeit einer datenschutzkonformen Altersverifikation
  • Betonung auf Wahlfreiheit bei algorithmischen Empfehlungssystemen
  • Forderung nach klaren Grenzen für suchtfördernde Designs
  • Mehr Medienkompetenz für Kinder, Jugendliche, Eltern und Schulen gefordert
  • Plattformen müssen sicher gestaltet werden, gesetzliche Grenzen akzeptieren

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Stärkung des Jugendschutzes im Internet
  • Einführung von altersgestuften Zugangsregeln
  • Verbot der Nutzung von Social-Media-Plattformen für Kinder bis 14 Jahren
  • Verlässliche und datenschutzkonforme Altersverifikation
  • Wahlfreiheit bei algorithmischen Empfehlungssystemen
  • Klare Grenzen für suchtfördernde Designs
  • Förderung von Medienkompetenz für Kinder, Jugendliche, Eltern und Schulen
  • Erwartung gesetzlicher Grenzen für Plattformen mit aufmerksamkeitbindenden Geschäftsmodellen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Johannes Schätzl, digitalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, äußert sich zu den Empfehlungen der Expertenkommission und betont die Notwendigkeit von verbindlichen Maßnahmen zum Schutz von Jugendlichen im Internet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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