Rentenpolitik: Herausforderungen für die Zukunft
Berlin () – Die Vorschläge der Rentenkommission werden nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, nicht ausreichen, um die gesetzliche Alterssicherung zu stabilisieren.
Die Reformvorschläge der Rentenkommission gingen in die richtige Richtung, blieben jedoch insgesamt zu vorsichtig, sagte er der „Rheinischen Post“. Den Reformvorschlägen fehlten „Mut und Konsequenz“, denn sie änderten auf absehbare Zeit nichts Grundlegendes an den drei größten Problemen: der hohen Altersarmut, der zu starken Belastung der jungen Generation und der Schieflage bei der Gerechtigkeit, so der Ökonom.
Fratzscher wies auf „viele kluge und richtige Elemente“ hin – etwa die Erhöhung des Renteneintrittsalters, die Einführung einer kapitalgedeckten Rente und eine Reduzierung von Frühverrentungen. Aber bei all diesen Elementen fehle der Rentenkommission der Mut, notwendige Veränderungen konsequent und zügig umzusetzen, mahnte er. Außerdem kritisierte Fratzscher, die Vorschläge würden „nichts Grundlegendes an der hohen und wohl weiter steigenden Altersarmut ändern“.
Von der Regierung forderte der Ökonom Nachbesserungen. „Die Rentenkommission macht lediglich Vorschläge, die Politik muss die Entscheidungen treffen. Die Vorschläge sollten nachgebessert werden, um vor allem die Grundrente zu stärken und armutsfester zu machen, große Einkommen und Vermögen im Alter stärker zu berücksichtigen und die Finanzierung auf nachhaltigere Füße zu stellen“, sagte Fratzscher.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Marcel Fratzscher
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Rentenkommission, Rheinische Post.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Marcel Fratzscher, Präsident des DIW, kritisiert, dass die Reformvorschläge der Rentenkommission zu vorsichtig sind und unzureichend gegen Altersarmut und Ungerechtigkeit wirken, während er Nachbesserungen fordert, um eine nachhaltigere Altersabsicherung zu gewährleisten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Reformvorschläge der Rentenkommission
- Unzureichende Maßnahmen zur Stabilisierung der gesetzlichen Alterssicherung
- Hohe Altersarmut
- Belastung der jungen Generation
- Gerechtigkeitsproblematik
- Fehlender Mut und Konsequenz in den Vorschlägen
- Notwendigkeit grundlegender Veränderungen
- Forderung nach Nachbesserungen durch die Regierung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Gesetzliche Alterssicherung wird nicht stabilisiert
- Hohe Altersarmut bleibt bestehen
- Belastung der jungen Generation erhöht sich
- Ungerechtigkeiten bleiben unverändert
- Fehlender Mut zu notwendigen Veränderungen
- Reformvorschläge werden nicht konsequent umgesetzt
- Grundrente nicht gestärkt und armutsfester gemacht
- Große Einkommen und Vermögen im Alter werden nicht berücksichtigt
- Finanzierung bleibt unsicher und nicht nachhaltig
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, zitiert, in der er die Reformvorschläge der Rentenkommission als nicht ausreichend bewertet.
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