Gesellschaft: Altersvorsorge in Deutschland unterfragen
Berlin () – Knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland legt nach eigenen Angaben privat kein Geld für das Alter zurück.
In einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ gaben 42 Prozent an, privat kein zusätzliches Geld für die Altersvorsorge zu sparen, etwa auf dem Sparbuch oder in Aktien. 49 Prozent legen hingegen Geld für das Alter zurück. Neun Prozent machten keine Angabe.
Mit Blick auf die Zukunft der gesetzlichen Rente wünschen sich viele Bürger eine stärkere Finanzierung aus Steuermitteln. 28 Prozent halten eine Erhöhung des Steuerzuschusses zur Rentenkasse für die beste Maßnahme zur Stabilisierung des Systems. Für höhere Rentenbeiträge der Beschäftigten sprechen sich 18 Prozent aus. 15 Prozent favorisieren langsamer steigende Renten.
Eine direkte Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung findet keine Mehrheit. 58 Prozent der Befragten lehnen ein solches Modell ab, 28 Prozent befürworten es. 14 Prozent äußerten sich nicht.
Mehr Zustimmung erhält dagegen der Vorschlag, das Renteneintrittsalter an die Zahl der Arbeitsjahre zu knüpfen. Demnach würden Menschen, die später ins Berufsleben einsteigen, etwa nach einem Studium, auch später in Rente gehen. Dies befürworten 51 Prozent der Befragten. 35 Prozent lehnen den Vorschlag ab, 14 Prozent machten keine Angabe.
Für die „Bild am Sonntag“ hatte Insa 1.004 Personen am 18. und 19. Juni 2026 befragt.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel sind keine vollständigen Namen von Personen erwähnt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die im Text genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Insa, Bild am Sonntag, Rentenkasse.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand am 18. und 19. Juni 2026 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Deutschland, insbesondere in Berlin, statt.
Worum geht es in einem Satz?
In Deutschland sparen 42 Prozent der Menschen privat kein Geld für die Altersvorsorge, während eine Mehrheit der Befragten eine stärkere steuerliche Finanzierung der gesetzlichen Rente bevorzugt und eine Anpassung des Renteneintrittsalters an die Anzahl der Arbeitsjahre befürwortet.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Fehlende private Altersvorsorge
- Unzureichendes Sparverhalten
- Steigende Unsicherheiten über Rentensystem
- Mangelndes Vertrauen in gesetzliche Renten
- Wunsch nach erhöhten Steuerzuschüssen
- Diskussion über Renteneintrittsalter
- Koppelung von Renteneintritt an Arbeitsjahre
- Unterschiedliche Meinungen über Reformmaßnahmen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Knapp die Hälfte der Menschen in Deutschland spart privat kein Geld für das Alter
- Wunsch nach stärkerer Finanzierung der gesetzlichen Rente aus Steuermitteln
- Unterstützung für Erhöhung des Steuerzuschusses zur Rentenkasse
- Unterstützung für höhere Rentenbeiträge der Beschäftigten
- Unterstützung für langsamer steigende Renten
- Ablehnung einer direkten Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung
- Unterstützung dafür, das Renteneintrittsalter an die Zahl der Arbeitsjahre zu koppeln
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