Außenpolitik: Iran und USA in Verhandlungen
Berlin () – Außenminister Johann Wadephul (CDU) rechnet trotz der Annäherung zwischen den USA und dem Iran mit langwierigen Gesprächen über das iranische Atomprogramm.
Zwar sei das Abkommen ein „Schritt in die richtige Richtung“, sagte der CDU-Politiker in der RTL-Sendung „Nachtjournal Spezial“. Zugleich schränkte er ein: Über das „Hauptthema, nämlich den Ausschluss einer nuklearen Bewaffnung des Iran“, werde „schon noch etwas länger gesprochen werden müssen“.
Wadephul wertete es als Fortschritt, dass Washington und Teheran künftig direkt miteinander verhandeln sollen. Klar sei nun, dass „USA und Iran direkt und nicht wie bisher durch Vermittler Pakistan, insbesondere Katar sprechen“. Das sei „erst mal gut, um jetzt endlich diesen Konflikt aufzulösen“.
Der CDU-Politiker geht davon aus, dass das angekündigte Abkommen am Freitag unterzeichnet wird. „Die Unterschrift wird es geben“, sagte Wadephul. „Die Frage ist, was gibt es damit? Was steht da drin? Das wissen wir noch nicht so ganz genau.“
Dennoch zeigte sich der Außenminister vorsichtig optimistisch. „Ich habe die Hoffnung, dass das gelingen kann“, sagte er mit Blick auf die Aussichten für eine politische Lösung. Man wäre „diesen ersten Schritt nicht gegangen, wenn man nicht auf beiden Seiten gesagt hätte: Wir können es miteinander schaffen“.
Der Iran habe zudem erkannt, „dass das, was es an militärischem Druck gab, aber auch an wirtschaftlichem Druck gab, zu einer Existenzkrise des Regimes führen kann“. Deshalb habe sich die Führung nun für den Verhandlungsweg entschieden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Johann Wadephul (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Johann Wadephul.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
CDU, USA, Iran, Pakistan, Katar.
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Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Washington, Teheran.
Worum geht es in einem Satz?
Außenminister Johann Wadephul (CDU) bewertet die direkte Verhandlung zwischen den USA und Iran über das Atomprogramm als Fortschritt, erwartet jedoch langwierige Gespräche über den Ausschluss nuklearer Bewaffnung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Annäherung zwischen den USA und dem Iran
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- Einsatz von militärischem und wirtschaftlichem Druck auf den Iran
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- Außenminister Johann Wadephul (CDU) sieht langwierige Gespräche über das iranische Atomprogramm trotz Annäherung zwischen USA und Iran
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- Unklare Details zum Inhalt des Abkommens
- Vorsichtig optimistisch hinsichtlich politischer Lösung
- Iran erkennt militärischen und wirtschaftlichen Druck als Bedrohung für das Regime
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Langwierige Gespräche über das iranische Atomprogramm
- Ausschluss einer nuklearen Bewaffnung des Iran erfordert weitere Diskussion
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- Unklarheiten über den Inhalt des Abkommens
- Vorsichtiger Optimismus bezüglich einer politischen Lösung
- Anerkennung des militärischen und wirtschaftlichen Drucks auf das iranische Regime
- Möglichkeit einer Existenzkrise des Regimes führt zu Verhandlungen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Außenminister Johann Wadephul (CDU) zitiert. Er äußert sich optimistisch über die Annäherung zwischen den USA und dem Iran, weist jedoch darauf hin, dass über das Hauptthema des Ausschlusses einer nuklearen Bewaffnung des Iran noch länger diskutiert werden muss.
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