SPD lehnt Streichung der 100.000-Euro-Grenze bei Pflege ab

SPD lehnt Streichung der 100.000-Euro-Grenze bei Pflege ab

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Gesundheitspolitik in Berlin: Pflegekosten und Familienverantwortung

Berlin () – Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, lehnt eine ersatzlose Streichung der 100.000-Euro-Grenze für pflegende Angehörige ab. Das berichtet die „Rheinische Post“.

Pantazis sagte, die Grenze beim Elternunterhalt sei eine wichtige sozialpolitische Errungenschaft. Sie stehe für das Prinzip, dass Pflegebedürftigkeit nicht dazu führen dürfe, dass Kinder und Angehörige selbst in finanzielle Not geraten.

„Wer diese Grenze ersatzlos streichen will, verlagert die Kosten der Pflege einseitig auf Familien“, warnte der SPD-Politiker. Das wäre weder sozial ausgewogen noch nachhaltig. Betroffen wären nicht nur Spitzenverdiener, sondern vielfach auch Familien, die bereits Verantwortung für Kinder tragen, hohe Wohnkosten schultern oder ihre Angehörigen auf vielfältige Weise unterstützen.

Selbstverständlich müssten die Kommunen bei den steigenden Ausgaben der Hilfe zur Pflege entlastet werden, so Pantazis. Die Lösung könne jedoch nicht darin bestehen, die finanzielle Verantwortung einfach auf die nächste Generation zu verschieben. Pflege sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und müsse auch solidarisch finanziert werden.

Die SPD-Bundestagsfraktion stehe für eine Pflegepolitik, die Sicherheit schaffe – für Pflegebedürftige ebenso wie für ihre Angehörigen. Deshalb lehne man eine ersatzlose Abschaffung der 100.000-Euro-Grenze ab. „Wer die Pflege zukunftsfest machen will, muss die strukturellen Finanzierungsfragen lösen, statt Familien stärker zur Kasse zu bitten“, so der gesundheitspolitische Sprecher.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Christos Pantazis

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: SPD-Bundestagsfraktion, Rheinische Post.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, lehnt die ersatzlose Streichung der 100.000-Euro-Grenze für pflegende Angehörige ab, da sie eine wichtige sozialpolitische Errungenschaft darstellt und die finanzielle Last der Pflege nicht einseitig auf Familien verlagert werden sollte.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Ablehnung der ersatzlosen Streichung der 100.000-Euro-Grenze für pflegende Angehörige
  • Bedeutung der Grenze für den Elternunterhalt
  • Schutz vor finanzieller Not für Familien mit Pflegebedürftigen
  • Warnung vor einseitiger Kostenverlagerung auf Familien
  • Notwendigkeit der Entlastung der Kommunen bei Pflegeausgaben
  • Forderung nach solidarischer Finanzierung der Pflege
  • Ziel der SPD-Bundestagsfraktion: Sicherheit für Pflegebedürftige und Angehörige
  • Notwendigkeit der Lösung struktureller Finanzierungsfragen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Es wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verlagerung der Kosten der Pflege einseitig auf Familien
  • Soziale Ungleichgewicht
  • Finanzielle Not für Kinder und Angehörige
  • Betroffenheit von Familien mit hohen Wohnkosten oder Verantwortung für Kinder
  • Entlastung der Kommunen bei steigenden Ausgaben notwendig
  • Pflege als gesamtgesellschaftliche Aufgabe erfordert solidarische Finanzierung
  • Notwendigkeit, strukturelle Finanzierungsfragen zu lösen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Christos Pantazis, dem gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, zitiert. Er äußert, dass die 100.000-Euro-Grenze für pflegende Angehörige eine wichtige sozialpolitische Errungenschaft sei und warnt davor, die Kosten der Pflege einseitig auf Familien zu verlagern.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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