Demografische Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Ende 2025 lebten in Nordrhein-Westfalen 17.986.214 Menschen. Wie das Statistische Landesamt mitteilte, war die Bevölkerungszahl um 48.240 (−0,3 %) niedriger als zum Jahresende 2024 (18.034.454).
Erstmals seit 2022 wohnten in NRW wieder unter 18 Millionen Menschen.
„Für das Jahr 2025 ermitteln wir ein Geburtendefizit von 70.762 Personen. Das bedeutet, dass – wie in den Vorjahren – mehr Menschen starben als Kinder geboren wurden” sagte Kerstin Ströker, Leiterin des Bereichs Bevölkerung, Wahlen und Soziales beim Statistischen Landesamt. „Trotz des positiven Wanderungssaldos mit 22.601 mehr Zu- als Fortzügen fiel die Bevölkerungszahl somit unter die Marke von 18 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern.”
Im Ranking der größten Städte Nordrhein-Westfalens ergaben sich im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen.
Die größte Stadt bleibt Köln mit 1.025.523 Einwohnerinnen und Einwohnern, gefolgt von Düsseldorf (619.444), Dortmund (600.880) und Essen (573.618). Kleinste Gemeinde im Land ist weiterhin die Stadt Hallenberg mit einer Einwohnerzahl von 4.272, gefolgt von der Gemeinde Dahlem (4.438) und der Stadt Heimbach (4.467).
85 Gemeinden in NRW konnten im Jahr 2025 einen Bevölkerungszuwachs verzeichnen.
Die größten prozentualen Veränderungen gab es dabei in Gangelt (+1,1 %), der Stadt Neukirchen-Vluyn (+1,0 %) und Laer (+0,9 %). Einen deutlichen Rückgang der Bevölkerung gab es in den Gemeinden Nettersheim (−7,7 %), Möhnesee (−7,0 %) und Schöppingen (−4,1 %).
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Top 3
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kölner Hauptbahnhof (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Kerstin Ströker
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Statistisches Landesamt, Kerstin Ströker
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand Ende 2025 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:
Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Hallenberg, Dahlem, Heimbach, Gangelt, Neukirchen-Vluyn, Laer, Nettersheim, Möhnesee, Schöppingen.
Worum geht es in einem Satz?
Ende 2025 hatte Nordrhein-Westfalen mit 17.986.214 Einwohnern zum ersten Mal seit 2022 wieder weniger als 18 Millionen, da trotz eines positiven Wanderungssaldos mehr Menschen starben als geboren wurden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Geburtenrückgang
- Sterbefälle über Anzahl der Geburten
- Positiver Wanderungssaldo
- Rückgang der Bevölkerung unter die 18 Millionen-Marke
- Vergleich zu Vorjahren
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bevölkerungszahl in Nordrhein-Westfalen unter 18 Millionen
- Geburtendefizit von 70.762 Personen
- Mehr Sterbefälle als Geburten
- Positiver Wanderungssaldo von 22.601
- Keine Veränderungen im Ranking der größten Städte
- 85 Gemeinden verzeichnen Bevölkerungszuwachs
- Deutlicher Rückgang der Bevölkerung in bestimmten Gemeinden
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Kerstin Ströker, Leiterin des Bereichs Bevölkerung, Wahlen und Soziales beim Statistischen Landesamt, äußert sich über das Geburtendefizit und die Bevölkerungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen.
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