Politik in Berlin: Debatte um AfD-Kontakte
Berlin () – Der Bundesvorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA, Dennis Radtke, hat Überlegungen zu einer möglichen Gesprächsbereitschaft gegenüber der AfD scharf zurückgewiesen.
Darauf zu hoffen, dass sich die AfD von Rechtsextremen und pro-russischen Positionen abgrenze, heiße, die AfD solle sich von ihrer politischen DNA abgrenzen, sagte Radtke dem „Handelsblatt“. Er halte von diesen Gedankenspielen nichts.
Radtke reagierte damit auf Äußerungen des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD). Dieser hatte für eine neue Strategie im Umgang mit der AfD plädiert. Man solle in unterschiedlichen politischen Bereichen rote Linien definieren, innerhalb derer man sich gesprächsbereit zeige, sagte Steinbrück dem Podcast „Ronzheimer“ der „Bild“. Solange die AfD diese Grenzen nicht einhalte, sei definitiv keine Kooperation, keine Duldung möglich. Die Brandmauer könne er zwar nachvollziehen, aber nicht zwangsläufig für immer.
Radtke sagte dazu, es gehe hier nicht um die Frage, wie man einen Hund stubenrein bekomme oder ein Wildpferd einreite. Die AfD wolle, wie Le Pen und Co., ein anderes System, ein anderes Land, ein anderes Europa. Die Brandmauer sei kein Instrument zur Bekämpfung der AfD, sondern ein Schutz der politischen Mitte vor Infektion. Sie sei die Demarkationslinie zwischen Demokraten und denen, die Rechtsstaatlichkeit und Mitmenschlichkeit offen den Kampf ansagen wollten.
Der CDU-Politiker nannte als wichtigstes Werkzeug im Kampf gegen Extremisten Glaubwürdigkeit und Bürgernähe. An beidem werde der Mangel größer statt kleiner – mit entsprechenden Folgen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Dennis Radtke (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Dennis Radtke, Peer Steinbrück
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, CDA, AfD, Peer Steinbrück, SPD, Bild, Ronzheimer
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Dennis Radtke, der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels CDA, hat die Idee einer Gesprächsbereitschaft gegenüber der AfD vehement abgelehnt und betont, dass die AfD sich von ihrer extremen politischen Ausrichtung distanzieren müsste, um als Gesprächspartner in Frage zu kommen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Äußerungen von Peer Steinbrück zur AfD
- Diskussion um neue Strategie im Umgang mit der AfD
- Radtkes Ablehnung von Gesprächen mit der AfD
- Thematisierung von extremistischen Positionen innerhalb der AfD
- Betonung der Brandmauer zwischen Demokraten und Extremisten
- Forderung nach Glaubwürdigkeit und Bürgernähe im politischen Diskurs
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Größerer Mangel an Glaubwürdigkeit und Bürgernähe
- Entstehung einer Demarkationslinie zwischen Demokraten und Extremisten
- Politische Mitte wird gefährdet
- Kein Fortschritt im Umgang mit der AfD
- Mögliche Stärkung extremistischer Positionen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Dennis Radtke zitiert. Er hat die Überlegungen zu einer möglichen Gesprächsbereitschaft gegenüber der AfD scharf zurückgewiesen und erklärt, dass die Partei sich von ihrer politischen DNA abgrenzen müsste, um glaubwürdig zu sein.
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