Familienministerium will Mittel für Leseförderprogramm streichen

Familienministerium will Mittel für Leseförderprogramm streichen

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Gesellschaftliche Entwicklungen in Berlin: Leseförderung

Berlin () – Das Bundesfamilienministerium will die Förderung für das bundesweite Leseförderprogramm „Lesestart 1-2-3“ ab 2027 einstellen. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf eigene Recherchen.

Im Rahmen des Programms erhalten Eltern von ein- oder zweijährigen Kindern bei den Vorsorgeuntersuchungen U6 und U7 Bücher geschenkt. Ziel ist es, die Sprach- und Lesekompetenz von Kleinkindern zu fördern. Die Stiftung Lesen, die das Projekt durchführt, kritisierte die geplante Streichung als fatales Signal. Die Förderung müsse in den Familien beginnen, es sei zu spät, erst auf die Kita zu setzen, sagte Sprecherin Laura Trost. Zudem würden viele Kleinkinder nicht in die Kita gehen. Über die Vorsorgeuntersuchungen könnten hingegen nahezu alle Ein- und Zweijährigen in Deutschland erreicht werden. Für Dreijährige gibt es zudem Bücher in teilnehmenden Bibliotheken.

Das Projekt „Lesestart 1-2-3“ gibt es in ähnlicher Form seit 2011. Die Zuwendung des Ministeriums beläuft sich über die 15 Jahre auf gut 40 Millionen Euro. Das Ministerium teilte mit, es liege „in der Logik jeder Projektförderung“, dass sie zeitlich befristet sei. Es sagte, wie wichtig die Lesekompetenz für den Bildungserfolg sei. Deshalb fördere es Forschung zum Lesenlernen und unterschiedliche Projekte für alle Altersgruppen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinderbücher (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen, die im Artikel vorkommen, sind: Laura Trost.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesfamilienministerium, Lesestart 1-2-3, Spiegel, Stiftung Lesen

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist 2027.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Das Bundesfamilienministerium stellt die Förderung des Leseförderprogramms "Lesestart 1-2-3" ab 2027 ein, was von der Stiftung Lesen als fatal erachtet wird, da das Programm entscheidend zur Förderung der Sprach- und Lesekompetenz bei Kleinkindern beiträgt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Bundesfamilienministerium plant Streichung der Förderung
  • Leseförderprogramm "Lesestart 1-2-3" existiert seit 2011
  • Programm richtet sich an Eltern von ein- und zweijährigen Kindern
  • Bücher werden während Vorsorgeuntersuchungen U6 und U7 verteilt
  • Ziel: Förderung der Sprach- und Lesekompetenz von Kleinkindern
  • Kritische Äußerungen der Stiftung Lesen zur geplanten Streichung
  • Ministerium betont, Förderung sei zeitlich befristet
  • Gesamtförderung über 15 Jahre beläuft sich auf 40 Millionen Euro

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesfamilienministerium plant Einstellung der Förderung für Leseförderprogramm "Lesestart 1-2-3" ab 2027
  • Programm fördert Sprach- und Lesekompetenz von Kleinkindern durch Buchgeschenke bei U6 und U7
  • Stiftung Lesen kritisiert Streichung als fatales Signal
  • Sprecherin Laura Trost betont Bedeutung der Förderung in Familien
  • Argument, dass viele Kleinkinder nicht in die Kita gehen
  • Ministerium verweist auf zeitlich befristete Projektförderung, fördert jedoch weiterhin Forschung und Projekte für Lesekompetenz

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Einstellung der Förderung für das Leseförderprogramm
  • Verlust eines Zugangs zu Lesematerial für Kleinkinder
  • Negative Auswirkungen auf Sprach- und Lesekompetenz von Kleinkindern
  • Kritisches Signal an die Bedeutung frühkindlicher Leseförderung
  • Benachteiligung von Kindern, die nicht in die Kita gehen
  • Eingeschränkte Reichweite der Leseförderung in Familien
  • Mögliche Zunahme von Bildungsungleichheiten

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Die Sprecherin Laura Trost von der Stiftung Lesen kritisierte die geplante Streichung als fatales Signal und betonte die Wichtigkeit der Förderung bereits in den Familien.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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