Politik: Kritik an Pflegereform in Berlin
Berlin () – Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege (AGVP), Thomas Greiner, hat die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) auf den Weg gebrachte Pflegereform scharf kritisiert.
„Dieser Raubzug bei Beitragszahlern, Pflegebedürftigen und Kommunen schafft nicht einen Pflegeplatz“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Es gehe nur darum, „mit milliardenschwerer Hütchenspielerei die Leute schwindelig zu spielen“.
Bis zu anderthalb Jahre würden ältere Menschen aktuell auf einen Pflegeplatz warten, ergänzte Greiner. Keine der angekündigten Reformmaßnahmen werde daran etwas ändern. Auch die Angehörigenpflege werde das Problem aus seiner Sicht nicht lösen. Nicht einmal die Hälfte der Deutschen wolle oder könne pflegebedürftige Angehörige selbst versorgen. „Wen sollen die Pflegebegleiter denn begleiten?“, so Greiner.
Es gebe stattdessen innovative Ideen und neue Versorgungskonzepte, mit denen eine gute Versorgung sichergestellt werden könne. „Die Pflegeeinrichtungen und Pflegekräfte wissen, wie es geht und was vor Ort gebraucht wird“, sagte der Verbandspräsident.
Am Mittwoch hatte Warken mit einem Referentenentwurf zur Pflegereform die Ressortabstimmung eingeleitet. Mit einem Maßnahmenpaket auf der Einnahmen- und Ausgabenseite sowie Regelungen zur Entlohnung im Pflegesektor soll das Defizit der Pflegeversicherung ausgeglichen werden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nina Warken (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Thomas Greiner, Nina Warken
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Arbeitgeberverband Pflege (AGVP), Nina Warken (CDU), Rheinische Post
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege, kritisiert die von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken initiierte Pflegereform scharf und meint, dass sie keine neuen Pflegeplätze schaffen werde und lediglich eine „Hütchenspielerei“ darstelle, während innovative Lösungen übergangen werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Kritik an der Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
- Aussage von Thomas Greiner über negative Auswirkungen der Reform
- Lange Wartezeiten auf Pflegeplätze (bis zu anderthalb Jahre)
- Fehlende Lösungen für die Angehörigenpflege
- Mangelnde Bereitschaft der Deutschen, pflegebedürftige Angehörige selbst zu versorgen
- Ankündigungen von reformpolitischen Maßnahmen, die nicht als wirksam erachtet werden
- Der Aufruf nach innovativen Ideen und Versorgungskonzepten im Pflegesektor
- Ressortabstimmung über Referentenentwurf zur Pflegereform gestartet
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Thomas Greiner, Präsident des AGVP, kritisiert die Pflegereform von Nina Warken scharf
- Bezeichnet die Reform als "Raubzug" bei Beitragszahlern und Pflegebedürftigen
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- Wartezeiten von bis zu anderthalb Jahren auf Pflegeplätze werden angesprochen
- Reformmaßnahmen würden das Problem nicht lösen
- Weißt darauf hin, dass weniger als die Hälfte der Deutschen pflegebedürftige Angehörige selbst versorgen kann oder will
- Greiner fordert innovative Ideen und neue Versorgungskonzepte für gute Pflege
- Warken hat mit einem Referentenentwurf zur Ressortabstimmung zur Pflegereform begonnen
- Maßnahmenpaket soll Defizit der Pflegeversicherung ausgleichen
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- Fehlende Lösungen für pflegebedürftige Angehörige
- Unzureichende Unterstützung für Pflegebegleiter
- Bedarf an innovativen Ideen und neuen Versorgungskonzepten
- Pflegekräfte und Einrichtungen fordern mehr Einfluss
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Thomas Greiner, der Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege, kritisiert die Pflegereform von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken scharf, indem er sagt, der Reformansatz sei ein "Raubzug" und werde keine neuen Pflegeplätze schaffen.
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