Dax bleibt in Schlagdistanz zu seinem Allzeithoch

Dax bleibt in Schlagdistanz zu seinem Allzeithoch

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Wirtschaft: Dax-Eröffnung und Marktanalysen in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax hat sich am Montag nach einem bereits halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag weiter im grünen Bereich gehalten. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 25.195 Punkten berechnet, 0,4 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten SAP, Infineon und RWE, am Ende Rheinmetall, Bayer und Zalando.

„Die Anleger in Frankfurt tun sich weiter schwer damit, die FOMO-Euphorie im Technologiesektor mit Bezug auf KI und Halbleiter auf den deutschen Aktienmarkt zu übertragen“, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. Lediglich Infineon könne von der positiven Stimmung profitieren. Zudem spielten die Anleger das Thema über Bande mit den Aktien von Siemens Energy und Siemens.

„Die Sorgen über eine Fortsetzung des Iran-Kriegs kühlen zum Wochenstart ebenfalls ab“, so Lipkow. „Ob dies allerdings zum jetzigen Zeitpunkt berechtigt ist, kann bezweifelt werden. Es bleibt vollkommen unklar, ob es nach dem aktuellen Zwischenschritt in Form einer Waffenruhe von 60 Tagen tatsächlich zu einem nachhaltigen Frieden im Nahen Osten kommen wird.“ Die Unsicherheit spiegelten die Energieträgerpreise wider, die sich von ihren hohen Preisniveaus nicht wirklich lösen können. „Auch wenn die extremen Niveaus verlassen wurden, bleibt die Gefahr einer nachhaltigen Teuerungsrate in den Finanzmärkten latent vorhanden.“

„Interessant ist, dass sich der Mai als verhältnismäßig guter Börsenmonat gezeigt hat und die Investoren auch zu Beginn des neuen Monats noch keine Tendenz für einen Rückzug aus den Aktienmärkten zeigen“, fügte der Marktexperte hinzu. Die Themenlage lade eigentlich wenig dazu ein, Risiken über die Sommermonate mitzunehmen. „Dass sich der Dax dennoch weiter in Schlagdistanz zu seinem Allzeithoch aufhält, spricht für eine hohe Resilienz der Anleger gegenüber den derzeitigen Risiken und hohen Bewertungen.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1649 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8584 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 93,94 US-Dollar; das waren 3,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Andreas Lipkow, Siemens Energy, Siemens, Rheinmetall, Bayer, Zalando, SAP, Infineon.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Dax, SAP, Infineon, RWE, Rheinmetall, Bayer, Zalando, Siemens Energy, Siemens, Iran, Nahen Osten, CMC Markets.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am Montag statt, genauer gesagt am 1. Mai 2023.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Frankfurt/Main

Worum geht es in einem Satz?

Der Dax hielt sich am Montag trotz gesunkener FOMO-Euphorie im Technologiesektor stabil im grünen Bereich, während Sorgen über den Iran-Konflikt und hohe Energieträgerpreise die Anleger weiterhin beschäftigen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Freundlicher Start des Dax
  • Vertrauen in den Technologiesektor, insbesondere KI und Halbleiter
  • Positive Stimmung bei bestimmten Aktien (z. B. Infineon)
  • Rückgang der Sorgen über den Iran-Krieg
  • Unsicherheit der Energieträgerpreise
  • Mai als traditionell guter Börsenmonat
  • Hohe Resilienz der Anleger gegenüber aktuellen Risiken
  • Inflationsgefahr auf den Finanzmärkten
  • Euro schwächer gegenüber US-Dollar
  • Anstieg des Ölpreises

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Dax bleibt über dem Schlussniveau vom Freitag
  • Anstieg von Infineon, SAP und RWE
  • Anleger sind unsicher hinsichtlich der FOMO-Euphorie im Technologiesektor
  • Positive Stimmung nur teilweise übertragbar auf den deutschen Aktienmarkt
  • Sorgen über den Iran-Krieg kühlen ab
  • Unsicherheit bei Energieträgerpreisen bleibt
  • Gefahr einer nachhaltigen Teuerungsrate in den Finanzmärkten latent vorhanden
  • Mai als guter Börsenmonat erweist sich
  • Keine Tendenz der Investoren zum Rückzug aus Aktienmärkten
  • Dax bleibt nahe Allzeithoch, zeigt hohe Resilienz
  • Euro etwas schwächer gegenüber US-Dollar
  • Anstieg des Ölpreises um 3,1 Prozent

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andreas Lipkow, dem Chef-Marktanalysten von CMC Markets, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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