CDU will Kinder mehr an Pflegekosten ihrer Eltern beteiligen

CDU will Kinder mehr an Pflegekosten ihrer Eltern beteiligen

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Gesellschaft: Kosten der Pflege in Berlin

Berlin () – Angesichts steigender Kosten in der Pflege fordert Unionsfraktionsvize Albert Stegemann (CDU), erwachsene Kinder künftig mehr an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen.

„Ich sehe die Möglichkeit, die Einkommensgrenze, bei der man zu den elterlichen Pflegekosten herangezogen wird, herunterzusetzen“, sagte Stegemann der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstagausgabe). Bislang müssen sich Kinder nach dem 2020 eingeführten Angehörigen-Entlastungsgesetz erst ab einem Jahresverdienst von mehr als 100.000 Euro an der Unterbringung ihrer Eltern beteiligen.

Diese Marke bezeichnete der Politiker rückblickend als „mehr oder weniger willkürlich“. Bleibe ein politisches Gegensteuern aus, drohe dem Pflegesystem ein massiver Kostenanstieg. „Wenn wir nichts tun, steigen die Beiträge bis 2030 von 3,6 auf 4,6 Prozent, für Kinderlose in Richtung 5,5 Prozent“, sagte er.

Für viel Aufsehen hatte zuletzt Stegemanns Kritik an einem „Erbenschutzprogramm auf Kosten der Allgemeinheit“ gesorgt. Mit Blick auf Immobilien, die vor einem Pflegefall an die nächste Generation überschrieben werden, legte er nun nach. Die Vermögenssituation werde oft so geregelt, dass Eltern ihr Hab und Gut rechtzeitig verteilten. „Unter Einhaltung der 10-Jahresfristen bringt man sozusagen das Erbe in trockene Tücher“, sagte er.

Dies wolle er dem Einzelnen gar nicht vorwerfen, es sei jedoch angewandte Praxis. „Wir müssen an diese Umgehungstatbestände ran, ob beim Eigenheim oder anderem Vermögen“, forderte der CDU-Politiker.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Albert Stegemann

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, Neue Osnabrücker Zeitung, Angehörigen-Entlastungsgesetz

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Osnabrück.

Worum geht es in einem Satz?

CDU-Fraktionsvize Albert Stegemann fordert, dass erwachsene Kinder mehr an den Pflegekosten ihrer Eltern beteiligt werden, um einem massiven Kostenanstieg im Pflegesystem entgegenzuwirken, und kritisiert die aktuelle Einkommensgrenze von 100.000 Euro als willkürlich.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Steigende Kosten in der Pflege
  • Vorhandene Einkommensgrenze für Beteiligung an Pflegekosten
  • Einführung des Angehörigen-Entlastungsgesetzes 2020
  • Politische Bedenken hinsichtlich zukünftiger Finanzierungsprobleme
  • Kritik an der Vermögensverteilung vor Pflegefällen
  • Hohe Erbschaften und deren Einfluss auf die Pflegekosten
  • Notwendigkeit von Reformen im Pflegesystem

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Albert Stegemann (CDU) fordert höhere finanzielle Beteiligung erwachsener Kinder an Pflegekosten
  • Vorschlag zur Senkung der Einkommensgrenze für die Kostenbeteiligung
  • Aktuelle Grenze bei 100.000 Euro Jahresverdienst betrachtet er als willkürlich
  • Warnung vor massivem Kostenanstieg im Pflegesystem bis 2030
  • Kritik an "Erbenschutzprogramm auf Kosten der Allgemeinheit"
  • Hinweis auf Umgehungsmöglichkeiten bei Vermögen und Immobilienverlagen
  • Forderung, Umgehungstatbestände zu adressieren

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Erhöhung der finanziellen Belastung für erwachsene Kinder
  • Senkung der Einkommensgrenze für die Kostenbeteiligung
  • Massiver Kostenanstieg im Pflegesystem droht
  • Steigende Beiträge zur Pflegeversicherung bis 2030
  • Kritik an aktueller Vermögensverteilung bei Pflegefällen
  • Notwendigkeit von Änderungen bei Umgehungstatbeständen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Albert Stegemann (CDU) zitiert, der fordert, erwachsene Kinder künftig mehr an den Kosten ihrer pflegebedürftigen Eltern zu beteiligen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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