Wirtschaft in Deutschland: Produktivität und KI-Einsatz
Nürnberg () – Die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Andrea Nahles, hält den Wunsch vieler Beschäftigter nach kürzeren Arbeitszeiten für unproblematisch – sofern die Produktivität steigt. Eine Umfrage des Umfragezentrums Bonn (uzbonn) im Auftrag des DGB zeigt, dass sich mehr als jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland kürzere Arbeitszeiten wünscht.
Dem Nachrichtensender „Welt“ sagte Nahles, es gehe vor allem um Produktivität und nicht um geleistete Arbeitsstunden. „Was wir wirklich haben, ist ein Produktivitätsproblem in Deutschland. Da haben wir sogar ein Minus vorne. Das heißt, es ist mir eigentlich erstmal egal, wie viele Arbeitsstunden oder wie viele Arbeitskräfte. Der entscheidende Punkt ist, dass wir produktiver werden müssen.“ Wertschöpfung steigern könne man nicht nur dadurch, dass man mehr Stunden arbeite, sondern zum Beispiel auch durch den intelligenten Einsatz von KI und die Interaktion Mensch-Maschine. Künstliche Intelligenz sei der größte Hebel, den sie für die Zukunft sehe, um Produktivität und Wertschöpfung zu steigern.
Darüber rede man in Deutschland aber oft „sehr angstbesetzt und sehr zurückhaltend“, so Nahles. Das ändere sich allerdings gerade. Die BA habe über ihr Institut IAB festgestellt, dass mittlerweile 25 Prozent der deutschen Unternehmen KI auch wirklich schon einsetzten. 2023 sei man da nur bei fünf Prozent gewesen. „Das ist der eigentliche Hebel, den wir heben müssen, damit wir wirklich mehr Produktivität erreichen. Das würde uns voranbringen. Innovation, Produktivität – und natürlich muss dafür auch Arbeit geleistet werden – aber ich finde, in Deutschland wird nicht genügend über den eigentlichen Stellhebel – denn das ist für mich die Produktivität – geredet.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | KI-Nutzung am Arbeitsplatz |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Andrea Nahles
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
Bundesagentur für Arbeit (BA), Umfragezentrum Bonn (uzbon), Deutschlands Gewerkschaften (DGB), Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nachrichtensender "Welt".
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Nürnberg, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, sieht den Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten als unproblematisch an, solange die Produktivität steigt, und betont die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz zur Steigerung der Produktivität in Deutschland.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Hoher Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten bei Beschäftigten
- Umfrageergebnisse zeigen mehr als 50 % der Arbeitnehmer fordern kürzere Arbeitszeiten
- Andrea Nahles betont Produktivität über geleistete Arbeitsstunden
- Akutes Produktivitätsproblem in Deutschland
- Anstieg der KI-Nutzung in Unternehmen (von 5 % in 2023 auf 25 %)
- Diskussion über KI oft von Angst geprägt
- Notwendigkeit zur Steigerung von Wertschöpfung und Innovation
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Andrea Nahles sieht Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten als unproblematisch, wenn Produktivität steigt.
- Umfrage zeigt, dass über die Hälfte der Deutschen kürzere Arbeitszeiten wünscht.
- Nahles betont, es gehe um Produktivität, nicht um Arbeitsstunden.
- Deutschland hat ein Produktivitätsproblem, mit einem aktuellen Minus.
- Wertschöpfung kann durch intelligenten KI-Einsatz und Mensch-Maschine-Interaktion gesteigert werden.
- Nahles sieht KI als größten Hebel für Zukunft und Produktivitätssteigerung.
- In Deutschland wird oft angstbesetzt über KI gesprochen, jedoch ändert sich das.
- 25 Prozent der deutschen Unternehmen setzen bereits KI ein, im Jahr 2023 waren es nur 5 Prozent.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten bei Arbeitnehmern
- Unproblematischer Wunsch, sofern Produktivität steigt
- Produktivitätsproblem in Deutschland
- Notwendigkeit, produktiver zu werden
- Intelligenter Einsatz von KI zur Steigerung von Produktivität und Wertschöpfung
- Steigende Nutzung von KI in Unternehmen
- Bedeutung von Innovation für die Produktivität
- Mangel an Diskussion über Produktivität als relevanten Faktor
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Andrea Nahles, der Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, zitiert. Sie legt dar, dass der steigende Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten unproblematisch sei, solange die Produktivität steigt.
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