Ifo-Institut: Preisdruck lässt etwas nach – Inflation bleibt hoch

Ifo-Institut: Preisdruck lässt etwas nach – Inflation bleibt hoch

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Wirtschaftliche Preiserwartungen in München

München () – Etwas weniger Unternehmen planen, ihre Preise anzuheben. Die Ifo-Preiserwartungen sanken im Mai leicht auf 30,3 Punkte, von 31,3 im April.

„Zwar lässt der Preisdruck etwas nach. Dennoch dürften die Produzenten- und Verbraucherpreise in den kommenden Monaten spürbar steigen. Teurere Energie und knappere Vorprodukte erhöhen die Produktionskosten, die von den Unternehmen an ihre Kunden weitergegeben werden“, sagte Ifo-Forscherin Tiphaine Wibault. Nach den kräftigen Anstiegen der Preiserwartungen im März und April bleibt das Niveau weiterhin hoch.

Bei den Dienstleistern und im Handel haben die Preiserwartungen leicht nachgegeben, von 27,2 bzw. 54,3 Punkten im April auf 25,0 bzw. 48,7 im Mai. Auch im Verarbeitenden Gewerbe ist der Indikator von 34,4 auf 32,0 Punkte gesunken. Vor allem bei energieintensiven Unternehmen hat der Preisdruck nachgelassen: Der Indikator ging von 47,4 auf 41,8 Punkte zurück. Bei den nicht-energieintensiven Unternehmen sind die Preiserwartungen hingegen leicht gestiegen, von 29,9 auf 30,7 Punkte.

Die Punkte bei den Ifo-Preiserwartungen geben an, wie viel Prozent der Unternehmen per saldo ihre Preise erhöhen wollen. Der Saldo ergibt sich, indem man vom prozentualen Anteil der Unternehmen, die ihre Preise anheben wollen, den prozentualen Anteil derer abzieht, die ihre Preise senken wollen. Wenn alle befragten Unternehmen beabsichtigten, ihre Preise zu erhöhen, läge der Saldo bei +100 Punkten. Würden alle ihre Preise senken wollen, läge er bei −100. Der Saldo wurde saisonbereinigt. Das Ifo-Institut fragt nicht nach der Höhe der geplanten Preisänderung.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Tiphaine Wibault

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Ifo-Institut, Tiphaine Wibault

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im Mai statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

München

Worum geht es in einem Satz?

Im Mai sanken die Ifo-Preiserwartungen leicht auf 30,3 Punkte, was darauf hindeutet, dass weniger Unternehmen planen, ihre Preise zu erhöhen, obwohl die Produktionskosten durch teurere Energie und knappere Vorprodukte weiterhin steigen könnten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückgang der Ifo-Preiserwartungen im Mai
  • Vorheriger Anstieg der Preiserwartungen im März und April
  • Teurere Energie als Kostenfaktor
  • Knappheit bei Vorprodukten
  • Produktionskostensteigerung
  • Unterschiedliche Entwicklungen in verschiedenen Wirtschaftssektoren

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Weniger Unternehmen planen Preiserhöhungen
  • Preisdruck lässt nach
  • Produzenten- und Verbraucherpreise könnten steigen
  • Erhöhte Produktionskosten durch teurere Energie und knappere Vorprodukte
  • Preiserwartungen im Dienstleistungs- und Handelsbereich sind gesunken
  • Indikator für das Verarbeitende Gewerbe ist gesunken
  • Preisdruck bei energieintensiven Unternehmen hat nachgelassen
  • Preiserwartungen bei nicht-energieintensiven Unternehmen sind gestiegen
  • Hohe Ausgangswerte für Preiserwartungen bleiben bestehen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Ifo-Forscherin Tiphaine Wibault äußert sich zur Entwicklung der Preiserwartungen und den Faktoren, die zu einem Anstieg der Produktionskosten führen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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