13 Jahre Haft für Ex-RAF-Mitglied Klette

13 Jahre Haft für Ex-RAF-Mitglied Klette

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Gesellschaft: Urteil im Klette-Prozess in Verden

Verden () – Im Prozess gegen das frühere RAF-Mitglied Daniela Klette wegen bewaffneter Raubüberfälle ist die Angeklagte zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Verden sprach sie am Mittwoch unter anderem des besonders schweren Raubs in mehreren Fällen schuldig.

Klette war im Jahr 2024 als eines der letzten drei noch flüchtigen RAF-Mitglieder festgenommen worden. Sie war zuvor etwa seit dem Jahreswechsel 1989/1990 in den Untergrund abgetaucht – letztendlich wurde sie in einer Mietwohnung im Berliner Ortsteil Kreuzberg gefasst. Dort soll sie unter einem Decknamen rund 20 Jahre lang gelebt haben. Mit ihren mutmaßlichen Komplizen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub soll sie zwischen 1999 und 2016 Geldtransporter und Supermärkte in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen überfallen haben. Nach Garweg und Staub wird weiter gefahndet.

Der Prozess hatte große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Aus der linken Szene gab es zahlreiche Solidaritätsbekundungen für Klette. Auch am Mittwoch gab es vor dem provisorischen Gerichtssaal in einer Reithalle in Verden entsprechende Proteste.

Mit dem Urteil blieb das Gericht knapp unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die eine Haftstrafe von 15 Jahren gefordert hatte. Die Verteidigung hatte hingegen auf Freispruch plädiert und sich nur für eine Bestrafung wegen illegalen Waffenbesitzes ausgesprochen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Plakat wirbt für Solidarität mit Daniela Klette (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Daniela Klette, Burkhard Garweg, Ernst-Volker Staub

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

RAF, Landgericht Verden, Burkhard Garweg, Ernst-Volker Staub, Staatsanwaltschaft

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Verden, Kreuzberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen

Worum geht es in einem Satz?

Daniela Klette, ein ehemaliges RAF-Mitglied, wurde vom Landgericht Verden zu 13 Jahren Haft wegen bewaffneter Raubüberfälle verurteilt, während ihre Komplizen weiterhin auf der Flucht sind und der Prozess von Protesten aus der linken Szene begleitet wurde.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Festnahme von Daniela Klette als letztem flüchtigen RAF-Mitglied
  • Untertauchen seit Jahreswechsel 1989/1990
  • Lebensumstände in Kreuzberg unter Decknamen
  • Überfälle auf Geldtransporter und Supermärkte zwischen 1999 und 2016
  • Verbindungen zu mutmaßlichen Komplizen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub
  • Große Aufmerksamkeit des Prozesses
  • Solidaritätsbekundungen aus der linken Szene
  • Proteste vor dem Gerichtssaal

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Prozess gegen Daniela Klette aufgrund bewaffneter Raubüberfälle
  • Verurteilung zu 13 Jahren Haft wegen besonders schweren Raubs in mehreren Fällen
  • Klette war 2024 als eines der letzten drei flüchtigen RAF-Mitglieder festgenommen
  • Lebensunterhalt unter Decknamen in Berlin über 20 Jahre
  • Überfälle auf Geldtransporter und Supermärkte zwischen 1999 und 2016
  • Sowohl öffentliche als auch politische Aufmerksamkeit für den Prozess
  • Solidaritätsbekundungen aus der linken Szene
  • Proteste vor dem Gerichtssaal während des Urteils
  • Gerichtsurteil knapp unter Forderung der Staatsanwaltschaft
  • Verteidigung plädierte auf Freispruch und forderte mildere Bestrafung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • 13 Jahre Haft für Daniela Klette
  • Gerichtsurteil unter der Forderung der Staatsanwaltschaft
  • Große Aufmerksamkeit des Prozesses in der Öffentlichkeit
  • Solidaritätsbekundungen aus der linken Szene
  • Proteste vor dem Gerichtssaal

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird erwähnt, dass es aus der linken Szene zahlreiche Solidaritätsbekundungen für Klette gab.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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