Merz wirft Putin "rücksichtslose Eskalation" im Ukraine-Krieg vor

Merz wirft Putin "rücksichtslose Eskalation" im Ukraine-Krieg vor

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Politik: Kritische Reaktion auf russische Angriffe in Europa

Berlin () – Die erneute massive russische Angriffswelle gegen die Ukraine ist in Europa auf scharfe Kritik gestoßen.

„In der Nacht auf Pfingstsonntag hat Russland zivile Ziele in der Ukraine massiv attackiert“, schrieb Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf X. „Erneut kam dabei das Oreschnik-Raketensystem zum Einsatz.“ Die Bundesregierung verurteile diese „rücksichtslose Eskalation“ scharf, so Merz. Deutschland stehe weiter fest an der Seite der Ukraine.

Auch Außenminister Johann Wadephul (CDU) verurteilte Russlands „Raketenterror“. Der Einsatz einer Oreschnik-Rakete sei eine weitere Eskalation. „Mich bestärkt das, die beim Nato-Außenministertreffen gemachten Vorschläge konsequent weiterzuverfolgen“, so der CDU-Politiker. Nur eine starke Ukraine werde Putin zum Einlenken bewegen können.

Aus Frankreich wurde ebenfalls Kritik am russischen Vorgehen laut. Der französische Präsident Emmanuel Macron teilte mit, dass der Einsatz der ballistischen Rakete Oreschnik vor allem eine „Form der Flucht nach vorn“ sei, die „die Sackgasse des russischen Angriffskriegs“ bezeuge. „Unsere Entschlossenheit, die Ukraine weiterhin zu unterstützen, alles zu unternehmen für einen gerechten und dauerhaften Frieden und die Sicherheit Europas zu stärken, wird dadurch nur noch gefestigt“, so Macron.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte, dass Russlands massiver Angriff auf die Ukraine in der vergangenen Nacht „die Brutalität des Kremls und seine Missachtung sowohl von Menschenleben als auch von Friedensverhandlungen“ aufzeige. „Terror gegen Zivilisten ist keine Stärke. Es ist Verzweiflung“, so die CDU-Politikerin.

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kündigte derweil an, dass die EU-Außenminister nächste Woche darüber beraten werden, wie der internationale Druck auf Russland erhöht werden könne. Der Einsatz von ballistischen Mittelstreckenraketen vom Typ „Oreshnik“ – also von Systemen, die für den Transport von Atomsprengköpfen ausgelegt sind -, sei „eine politische Einschüchterungstaktik und rücksichtsloses nukleares Säbelrasseln“, so Kallas.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Friedrich Merz, Johann Wadephul, Emmanuel Macron, Ursula von der Leyen, Kaja Kallas

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Friedrich Merz, CDU, Russland, Ukraine, Oreschnik-Raketensystem, Bundesregierung, Johann Wadephul, Nato, Emmanuel Macron, EU, Ursula von der Leyen, Kaja Kallas, EU-Außenbeauftragte

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Berlin, Ukraine, Frankreich.

Worum geht es in einem Satz?

Der erneute massive russische Angriff auf zivile Ziele in der Ukraine hat in Europa scharfe Kritik ausgelöst, wobei führende Politiker aus Deutschland und Frankreich den Einsatz von Raketen verurteilten und ihre Entschlossenheit zur Unterstützung der Ukraine betonten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Massive russische Angriffe auf Ukraine
  • Ziel zivile Infrastruktur
  • Einsatz des Oreschnik-Raketensystems
  • Vorangegangene Spannungen im Ukraine-Konflikt
  • Wind in der internationalen Diplomatie
  • Reaktion der westlichen Staaten auf aggressive Politik Russlands
  • Wahrnehmung der Sicherheitslage in Europa

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilt die russische Angriffswelle scharf.
  • Merz nennt den Einsatz des Oreschnik-Raketensystems eine "rücksichtslose Eskalation".
  • Deutschland bekräftigt die Unterstützung für die Ukraine.
  • Außenminister Johann Wadephul spricht von "Raketenterror" und einer weiteren Eskalation.
  • Wadephul betont die Notwendigkeit starker Unterstützung für die Ukraine.
  • Präsident Emmanuel Macron bezeichnet den Einsatz russischer Raketen als "Flucht nach vorn".
  • Macron unterstreicht die Entschlossenheit zur Unterstützung der Ukraine.
  • Ursula von der Leyen kritisiert die Brutalität Russlands und dessen Missachtung von Menschenleben.
  • EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas kündigt Beratungen zur Erhöhung des Drucks auf Russland an.
  • Kallas beschreibt den Einsatz von Oreschnik-Raketen als politische Einschüchterungstaktik.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Scharfe Kritik in Europa
  • Verurteilung der "rücksichtslose Eskalation"
  • Fortsetzung der Unterstützung für die Ukraine
  • Stärkung der Entschlossenheit für Frieden und Sicherheit in Europa
  • Erhöhung des internationalen Drucks auf Russland
  • Politische Einschüchterungstaktik
  • Wahrnehmung von Verzweiflung beim Kreml

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundeskanzler Friedrich Merz zitiert, der die russischen Angriffe auf die Ukraine als "rücksichtslose Eskalation" verurteilt und betont, dass Deutschland fest an der Seite der Ukraine stehe.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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