Bildung und KI für Vorschulkinder in Duisburg
Duisburg () – Die Universität Duisburg-Essen (UDE) hat das Projekt KIKI gestartet, das Vorschulkindern den kritischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) vermitteln soll. Wie die Hochschule mitteilte, fördert das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend das dreijährige Vorhaben mit rund 926.000 Euro.
Ziel ist es, Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren frühzeitig zu befähigen, KI-Anwendungen sicher, kritisch und selbstbestimmt zu nutzen.
Studien zufolge haben bereits 41 Prozent der Zwei- bis Fünfjährigen Zugang zu Sprachassistenten, 21 Prozent besitzen ein eigenes Tablet und zehn Prozent ein eigenes Smartphone. Viele Kinder hielten KI-Systeme für menschenähnlich, vertrauten ihnen persönliche Informationen an oder erkannten nicht, dass KI fehlerhafte Inhalte erzeugen und Daten sammeln könne, so die Wissenschaftler.
Das Team um Nicole Krämer vom Lehrstuhl Sozialpsychologie: Medien und Kommunikation entwickelt gemeinsam mit den Kindern analoge und digitale Lernangebote, die grundlegende KI-Konzepte altersgerecht vermitteln.
Zum Einsatz kommen unter anderem Holzbausteine, Bildkarten, haptische Spiele und kindgerechte digitale Anwendungen. Damit sollen abstrakte Konzepte wie Algorithmen oder maschinelles Lernen spielerisch vermittelt werden. „Wir wollen klar vermitteln: KI ist kein Mensch, KI macht Fehler und KI sammelt Daten“, sagte Wissenschaftlerin Natalia Szymczyk.
Neben der UDE sind die Universität Tübingen und die Universität Bamberg beteiligt. Als Praxispartner unterstützen die Caritas und das Katholisch-Soziale Institut das Vorhaben.
Langfristig sollen die Ergebnisse bundesweit verbreitet werden, unter anderem durch Schulungskonzepte für Kinder, Eltern und Kita-Personal.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gebäude S-A der Universität Essen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen, die im Artikel vorkommen, sind: Nicole Krämer, Natalia Szymczyk.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Universität Duisburg-Essen, Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Universität Tübingen, Universität Bamberg, Caritas, Katholisch-Soziales Institut
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Duisburg, Essen, Tübingen, Bamberg
Worum geht es in einem Satz?
Die Universität Duisburg-Essen hat das Projekt KIKI ins Leben gerufen, um Vorschulkindern den kritischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu vermitteln, gefördert mit rund 926.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zunehmender Zugang von Vorschulkindern zu digitalen Technologien
- Hohe Nutzung von Sprachassistenten und mobilen Geräten bei Kleinkindern
- Fehlendes Verständnis für die Funktionsweise von KI bei Kindern
- Vertrauensvolle Beziehung zwischen Kindern und KI-Systemen
- Notwendigkeit, Kinder über Risiken und Fehler von KI aufzuklären
- Bildungsbedarf im Umgang mit Künstlicher Intelligenz
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel werden keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Kritischer Umgang mit KI bei Vorschulkindern
- Frühzeitige Befähigung zur sicheren Nutzung von KI
- Bewusstsein für Fehlerhaftigkeit von KI schaffen
- Sensibilisierung für Datenverwendung durch KI
- Entwicklung analoge und digitale Lernangebote
- Vermittlung grundlegender KI-Konzepte
- Langfristige bundesweite Verbreitung der Ergebnisse
- Schulungskonzepte für Kinder, Eltern und Kita-Personal
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Natalia Szymczyk sagt: „Wir wollen klar vermitteln: KI ist kein Mensch, KI macht Fehler und KI sammelt Daten.“
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