Sicherheitspolitik: Verdacht auf Spionage in München
Karlsruhe () – Die Bundesanwaltschaft hat am Mittwoch in München zwei deutsche Staatsangehörige wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit festnehmen lassen. Beide sollen für einen chinesischen Geheimdienst gearbeitet haben, teilte die Karlsruher Behörde mit. Die Festnahmen der Eheleute erfolgten aufgrund von Haftbefehlen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, Kontakte zu Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen aufgebaut zu haben, um an militärisch nutzbare Hochtechnologie zu gelangen. Sie sollen sich als Dolmetscher oder Mitarbeiter eines Automobilherstellers ausgegeben haben. Einige Wissenschaftler wurden unter dem Vorwand, Vorträge in China zu halten, in das Land gelockt, die dann tatsächlich vor Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen stattfanden.
Zusätzlich zu den Festnahmen wurden am Mittwoch die Wohnräume und Arbeitsplätze der Beschuldigten in München durchsucht. Weitere Maßnahmen betreffen insgesamt zehn nicht-tatverdächtige Personen, die als Zeugen in Betracht kommen. Diese fanden in Baden-Württemberg (Landkreis Konstanz und Stuttgart), Bayern (Landkreis Erding, München und Landkreis München), Berlin, Brandenburg (Landkreis Dahme-Spreewald), Niedersachsen (Landkreise Harburg, Lüneburg und Peine) und Nordrhein-Westfalen (Aachen und Rheine) statt.
Die Ermittlungen wurden in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Verfassungsschutz geführt. Das Bayerische Landeskriminalamt ist mit den polizeilichen Ermittlungen beauftragt. Die Beschuldigten sollen im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der über den Vollzug der Untersuchungshaft entscheiden wird.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel sind keine vollständigen Namen von Personen erwähnt. Daher kann ich keine Namen zurückgeben.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesanwaltschaft, Karlsruher Behörde, Bundesgerichtshof, Bundesamt für Verfassungsschutz, Bayerisches Landeskriminalamt
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Worum geht es in einem Satz?
Die Bundesanwaltschaft hat in München zwei deutsche Staatsangehörige festgenommen, die verdächtigt werden, für einen chinesischen Geheimdienst Hochtechnologie durch Kontakte zu Wissenschaftlern in Deutschland zu beschaffen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Festnahme zweier deutscher Staatsangehöriger
- Verdacht auf geheimdienstliche Agententätigkeit für chinesischen Geheimdienst
- Aufbau von Kontakten zu Wissenschaftlern an Hochschulen und Forschungseinrichtungen
- Ziel, militärisch nutzbare Hochtechnologie zu erlangen
- Täuschung über Identität als Dolmetscher oder Mitarbeiter eines Automobilherstellers
- Locken von Wissenschaftlern nach China unter Vorwand von Vorträgen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Festnahmen von zwei deutschen Staatsangehörigen
- Durchsuchung der Wohnräume und Arbeitsplätze der Beschuldigten
- Erweiterte Ermittlungen unter Einbeziehung von Zeugen
- Vorführung der Beschuldigten vor dem Ermittlungsrichter
- Entscheidung über den Vollzug der Untersuchungshaft
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