Grüne fordern Nachtbetriebsverbot für Mähroboter

Grüne fordern Nachtbetriebsverbot für Mähroboter

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Umweltschutz: Neuer Vorschlag für Igel in Berlin

Berlin () – Die Grünen-Fraktion im Bundestag will den Nachtbetrieb von Rasenmährobotern verbieten, um Igel besser zu schützen. Das geht aus einem Antrag hervor, über den die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten.

Demnach sollen die Hersteller der Geräte ab 2027 bei Neugeräten den Nachtbetrieb technisch über entsprechende Software ausschließen. Bei bereits verkauften Geräten soll das über ein Software-Update geregelt werden. Außerdem soll die Bundesregierung in einer bundeseinheitlichen Regelung festlegen, dass Mähroboter nur bei Tageslicht laufen dürfen. Der Antrag soll an diesem Dienstag in der Fraktion beschlossen werden.

Mit der zunehmenden Verbreitung von Mährobotern steigt auch die Zahl der Igel, die durch die Geräte schwer verletzt oder getötet werden. In ihrem Antrag beruft sich die Grünen-Fraktion auf Tests, die zeigten, dass die Sensoren der Geräte die Tiere oft nicht erkennen und die Roboter den Igeln daher nicht ausweichen. Für den Bestand der Tierart, die seit 2024 als potenziell gefährdet gilt, seien die Roboter eine zusätzliche Bedrohung, heißt es im Text. Auch der Städte- und Gemeindebund fordert deshalb ein Nachtfahrverbot für die Geräte.

Grünen-Politiker Harald Ebner, Mitglied im Umweltausschuss, sagte den Funke-Zeitungen, Igel seien wichtig für das ökologische Gleichgewicht: „Sie fressen Schnecken und halten Schädlinge auf natürliche Weise in Schach.“ Doch ihre Bestände seien massiv geschrumpft – durch den Einsatz von Pestiziden, den Verlust naturnaher Lebensräume und zunehmend durch Mähroboter. „Sie werden mit ihren scharfen Messern immer mehr zur tödlichen Gefahr für die vorwiegend nachtaktiven Tiere, denen der Fluchtreflex fehlt“, sagte Ebner.

Die Roboter solle man deshalb tagsüber arbeiten und nachts die Akkus aufladen lassen, forderte Ebner. „Dafür braucht es einen bundeseinheitlichen Rahmen statt eines kommunalen Flickenteppichs.“ Herstellerseitig seien technische Lösungen gefragt. „Sie sollen als nächsten Schritt den Betrieb auf Tageshelligkeit programmieren.“ Noch besser seien Systeme mit zuverlässiger Igelerkennung. Zudem bräuchten ehrenamtliche Igel-Auffangstationen und andere Tierschutzeinrichtungen mehr Unterstützung.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hochbeet mit Rasenschnitt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Harald Ebner

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Die Grünen-Fraktion im Bundestag, Funke-Mediengruppe, Bundesregierung, Städte- und Gemeindebund, Umweltausschuss, Igel-Auffangstationen, Tierschutzeinrichtungen.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Grünen-Fraktion im Bundestag plant ein Verbot des Nachtbetriebs von Rasenmährobotern, um Igel besser zu schützen, da die Geräte oft nicht erkennen, wenn die Tiere sich in ihrem Betrieb befinden, wodurch deren Bestand gefährdet wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunahme der Nutzung von Rasenmährobotern
  • Verletzungen und Tode von Igeln durch Mähroboter
  • Ineffiziente Sensoren der Geräte zur Erkennung von Tieren
  • Igelpopulation als potenziell gefährdet seit 2024
  • Verlust naturnaher Lebensräume und Einsatz von Pestiziden
  • Forderungen nach einem Nachtfahrverbot für Mähroboter
  • Notwendigkeit eines bundeseinheitlichen Regelungsrahmens

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Grünen-Fraktion im Bundestag will Nachtbetrieb von Rasenmährobotern verbieten
  • Ziel: Igel besser schützen
  • Antrag sieht vor, dass Hersteller ab 2027 Nachtbetrieb per Software ausschließen
  • Bei bereits verkauften Geräten sollen Software-Updates erfolgen
  • Bundesregierung soll bundeseinheitliche Regelung schaffen, dass Mähroboter nur bei Tageslicht arbeiten dürfen
  • Steigende Zahl von durch Mähroboter verletzten oder getöteten Igeln
  • Igel gelten ab 2024 als potenziell gefährdet
  • Städte- und Gemeindebund fordert ebenfalls Nachtfahrverbot für Mähroboter
  • Harald Ebner weist auf ökologische Bedeutung der Igel hin
  • Igelbestände durch Pestizide, Habitatverlust und Mähroboter gefährdet
  • Forderung nach technischem Rahmen für Tagesbetrieb der Mähroboter
  • Unterstützung für Igel-Auffangstationen und Tierschutzorganisationen gefordert

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Verbot des Nachtbetriebs von Rasenmährobotern
  • Technischer Ausschluss des Nachtbetriebs bei Neugeräten ab 2027
  • Software-Update für bereits verkaufte Geräte
  • Bundeseinheitliche Regelung für Mähroboter
  • Mähroboter dürfen nur bei Tageslicht betrieben werden
  • Schutz des Igelbestands
  • Reduzierung der Verletzungen und Todesfälle von Igeln
  • Notwendigkeit eines bundeseinheitlichen Rahmens
  • Technische Lösungen und Verbesserungen seitens der Hersteller
  • Unterstützung für Igel-Auffangstationen und Tierschutzeinrichtungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Grünen-Politiker Harald Ebner zitiert, der die Wichtigkeit von Igeln für das ökologische Gleichgewicht betont und die Gefahren durch Mähroboter beschreibt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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