Wirtschaft: Krisenvorsorge und Kosten in Berlin
Berlin () – Wenn Haushalte sich entsprechend der offiziellen Empfehlungen des Bundes für Krisen wappnen wollen, müssen sie dafür im Schnitt rund 900 Euro ausgeben. Zu diesem Schluss kommt eine Auswertung der Deutschen Kreditbank (DKB), über die das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtet. Die Analyse basiert auf den durchschnittlichen Marktpreisen für Produkte, die sich auf der offiziellen Checkliste des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) finden.
Besonders teuer ist demnach der Bereich Energie – allein für einen Gasheizer veranschlagt die DKB durchschnittlich 143,48 Euro. Zweitteuerstes Einzelprodukt ist demnach die Campingtoilette mit 121,68 Euro. Insgesamt summieren sich die Produkte auf 903,18 Euro, wenn man vollständig vorsorgen möchte. Das entspricht knapp 30 Prozent des Median-Giroguthabens von rund 3.000 Euro, was die Deutschen laut Bundesbank auf dem Girokonto liegen haben.
Das BBK bestätigte auf Anfrage von „Capital“, dass Kosten in dieser Höhe plausibel sind – zumindest, wenn alles neu angeschafft werden müsse. Die Behörde erklärte, dass ihnen bewusst sei, dass nicht jeder einen Notvorrat für zehn Tage und dazu alle Gegenstände ihrer Checklisten anschaffen oder lagern könne. Wer könne, solle aber Vorsorge treffen. „Wichtig dabei ist: auch kleine Vorräte und Vorsorgeschritte helfen bereits.“
Immer wieder sorgen Extremwetter oder andere Notfälle dafür, dass Menschen einige Tage autark überstehen müssen – zuletzt im Januar in Berlin, als tagelang der Strom bei eisigen Temperaturen ausfiel.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsche Kreditbank (DKB), Wirtschaftsmagazin "Capital", Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Bundesbank.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Eine Auswertung der Deutschen Kreditbank zeigt, dass Haushalte zur Krisenvorsorge im Durchschnitt rund 900 Euro für erforderliche Produkte ausgeben müssen, wobei am teuersten ein Gasheizer und eine Campingtoilette sind.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Offizielle Empfehlungen des Bundes für Krisenbewältigung
- Analyse der Deutschen Kreditbank (DKB) zu notwendigen Ausgaben
- Durchschnittliche Preise für Produkte aus der Checkliste des BBK
- Hohe Kosten für notwendige Artikel (z.B. Gasheizer, Campingtoilette)
- Vorhandene finanzielle Belastung durch Anschaffungen
- Anstieg der Notwendigkeit zur individuellen Krisenvorsorge
- Vorfälle von Extremwetter und Notfällen in der Vergangenheit
- Beispielhafte Situation in Berlin mit Stromausfall bei Kälte
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Auswertung der Deutschen Kreditbank (DKB) über Kosten für Krisenvorsorge
- Durchschnittliche Ausgaben von rund 900 Euro für offizielle Empfehlungen des Bundes
- Teuerster Bereich ist Energie: Gasheizer kostet durchschnittlich 143,48 Euro
- Zweitteuerstes Produkt: Campingtoilette mit 121,68 Euro
- Gesamtsumme für vollständige Vorsorge: 903,18 Euro
- Entspricht knapp 30 Prozent des medianen Giroguthabens von rund 3.000 Euro
- BBK bestätigt Kosten als plausibel, besonders bei neuer Anschaffung
- Hinweis, dass nicht jeder einen vollständigen Notvorrat anschaffen kann
- Kleine Vorräte und Vorsorgeschritte sind ebenfalls hilfreich
- Bezug auf Extremwetter und Notfälle, die autarkes Überleben erfordern
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Haushalte müssen durchschnittlich rund 900 Euro ausgeben
- Hohe Kosten für Krisenvorsorge
- Teuerste Produkte: Gasheizer und Campingtoilette
- Ausgaben entsprechen knapp 30 Prozent des Median-Giroguthabens
- Nicht jeder kann vollständigen Notvorrat anschaffen
- Kleine Vorräte und Vorsorgeschritte sind hilfreich
- Notwendigkeit zur autarken Versorgung in Notfällen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) zitiert, die besagt, dass die genannten Kosten plausibel sind und dass kleine Vorräte und Vorsorgeschritte bereits helfen können.
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