Wirtschaft: Zinserhöhungen der EZB in Frankfurt
Frankfurt am Main () – Der Pimco-Geldpolitikexperte Konstantin Veit hält wegen anhaltender Inflationsrisiken bis zu zwei Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) in diesem Jahr für möglich. Das sagte Veit dem „Handelsblatt“. Insgesamt entspreche das 50 Basispunkten und damit etwas weniger, als derzeit an den Finanzmärkten eingepreist werde.
Veit verwies auf den Krieg im Nahen Osten, gestiegene Inflationserwartungen und eine weiterhin nicht vollständig normalisierte Kerninflation. „Die EZB hat ein Inflationsmandat, kein Wachstumsmandat“, sagte der Portfoliomanager des Anleihehauses Pimco. Vor diesem Hintergrund sei es nachvollziehbar, dass sich die Notenbank mit moderaten Zinserhöhungen beschäftige.
Einen aggressiven Zinserhöhungszyklus wie nach dem Inflationsschub infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine erwartet Veit jedoch nicht. Die Lage unterscheide sich deutlich von 2022: Der Arbeitsmarkt sei schwächer, die Fiskalpolitik weniger expansiv und die Geldpolitik nicht mehr von Negativzinsen und umfangreichen Anleihekäufen geprägt. Ein bis zwei Zinsschritte seien daher vor allem ein Signal des Risikomanagements.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | EZB (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Konstantin Veit
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
EZB, Pimco, Handelsblatt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt am Main
Worum geht es in einem Satz?
Pimco-Geldpolitikexperte Konstantin Veit hält aufgrund anhaltender Inflationsrisiken bis zu zwei Zinserhöhungen der EZB in diesem Jahr für möglich, jedoch erwartet er keinen aggressiven Zinserhöhungszyklus wie nach dem Ukraine-Konflikt.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anhaltende Inflationsrisiken
- Krieg im Nahen Osten
- Gestiegene Inflationserwartungen
- Nicht vollständig normalisierte Kerninflation
- EZB hat Inflationsmandat, kein Wachstumsmandat
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- Weniger expansive Fiskalpolitik
- Geldpolitik ohne Negativzinsen und umfangreiche Anleihekäufe
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
verneinen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Mögliche Zinserhöhungen der EZB
- Anpassung an Inflationsrisiken
- Signal des Risikomanagements
- Abweichung von aggressivem Zinserhöhungszyklus
- Einfluss auf Finanzmärkte
- Veränderungen im Arbeitsmarkt
- Auswirkungen auf Fiskalpolitik
- Kein Fokus auf Wachstum durch EZB
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Konstantin Veit, einem Geldpolitikexperten von Pimco, der die Möglichkeit von bis zu zwei Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank in diesem Jahr diskutiert.
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