Bundesbankchef spricht sich für Zinserhöhung aus

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Wirtschaft: Zinserhöhung in der Euro-Zone

Düsseldorf () – Bundesbank-Präsident Joachim Nagel macht sich für eine Zinserhöhung in vier Wochen stark. „Wir können die hohen Energiepreise nicht ausblenden“, sagte Nagel dem „Handelsblatt“ (Mittwochsausgabe). „Zinserhöhungen werden immer wahrscheinlicher, wenn sich das Inflationsbild nicht grundsätzlich ändert.“

Nagel verwies auf gestiegene Inflationserwartungen. „Und selbst bei einem baldigen Kriegsende könnte die Inflationsrate deutlich länger erhöht bleiben, als wir noch vor Wochen dachten.“ Als Gründe nannte er zerstörte Raffineriekapazitäten, verminderte Lagerbestände, gestörte Lieferketten und vermutlich weiterhin erhöhte geopolitische Unsicherheit.

Nagel verteidigte seine Forderung nach höheren Zinsen gegen Einwände von Ökonomen wegen der schwachen Konjunktur. Niemand erhöhe gern Zinsen, wenn das Wachstum stark belastet sei. Aber der Auftrag der EZB laute Preisstabilität. Auf längere Sicht sei es für alle besser, wenn klar sei, dass die Notenbank ihr Inflationsziel ernst nehme und die Inflationsrate mittelfristig nahe zwei Prozent halte.

Nagel zufolge bewegt sich die Euro-Zone „in Richtung“ des Negativszenarios der EZB von Mitte März. „Und man muss sehen, dass schon im Basisszenario zwei Zinserhöhungen zugrunde gelegt waren, denn das hatten die Märkte im März eingepreist.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutsche Bundesbank (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Joachim Nagel

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesbank, Handelsblatt, EZB

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Düsseldorf

Worum geht es in einem Satz?

Bundesbank-Präsident Joachim Nagel plädiert für eine Zinserhöhung, um den steigenden Inflationserwartungen und den anhaltend hohen Energiepreisen entgegenzuwirken, trotz der schwachen Konjunktur.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Hohe Energiepreise
  • Gestiegene Inflationserwartungen
  • Zerstörte Raffineriekapazitäten
  • Verminderte Lagerbestände
  • Gestörte Lieferketten
  • Erhöhte geopolitische Unsicherheit
  • Inflationsziel der EZB
  • Niedriges Wirtschaftswachstum

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesbank-Präsident Joachim Nagel befürwortet Zinserhöhung in vier Wochen
  • Hohe Energiepreise und Inflationserwartungen werden nicht ausgeblendet
  • Möglichkeiten einer erhöhten Inflationsrate, auch bei baldigem Kriegsende
  • Genannte Gründe: zerstörte Raffineriekapazitäten, verminderte Lagerbestände, gestörte Lieferketten, geopolitische Unsicherheit
  • Verteidigung der Zinserhöhung trotz schwacher Konjunktur
  • EZB hat Auftrag zur Preisstabilität
  • Euro-Zone bewegt sich in Richtung Negativszenario der EZB von März
  • Märkte haben bereits zwei Zinserhöhungen eingepreist

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen steigt
  • Anhaltend hohe Inflationserwartungen
  • Inflationsrate könnte länger hoch bleiben
  • Risiken durch gestörte Lieferketten
  • Preisstabilität als langfristiges Ziel der EZB
  • Märkte haben Zinserhöhungen bereits eingepreist

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesbank-Präsident Joachim Nagel zitiert, der sich für eine Zinserhöhung starkmacht und auf die hohen Energiepreise sowie gestiegene Inflationserwartungen hinweist.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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