Wadephul: Bundesregierung spricht mit USA weiter über Tomahawk-Kauf

Wadephul: Bundesregierung spricht mit USA weiter über Tomahawk-Kauf

News - Politik - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Sicherheitspolitik in Berlin: Tomahawk-Kauf im Fokus

Berlin () – Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) setzt sich weiterhin für einen Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern in den USA ein. Das berichtet die „Welt am Sonntag“.

„Diese Bundesregierung arbeitet jeden Tag dafür, Deutschlands Verteidigungsfähigkeit bestmöglich zu steigern. Darüber sprechen wir weiterhin auch intensiv mit unseren Alliierten in den USA“, sagte Wadephul der Zeitung. Die Bundesregierung rede mit Washington deshalb auch über die Tomahawks. „Ich bin sicher, dass die Abschreckungsfähigkeit der Nato erhalten bleibt“, so der Minister. US-Präsident Donald Trump hatte die von seinem Vorgänger Joe Biden versprochene Stationierung dieses weitreichenden Waffensystems nach Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Iran-Krieg gestoppt.

Wadephul versucht, die Irritationen im Verhältnis zu Amerika nun auszuräumen. „Wir haben eine Vielzahl gleicher Interessen mit den USA. In Bezug auf den Iran sind diese ganz klar: Zu verhindern, dass Iran Atommacht wird, sein Raketenprogramm ausbaut und sein destabilisierendes Verhalten in der Region fortsetzt“, so der Minister. „Das gefährdet Israel, aber auch uns in Europa und unsere Wirtschaftsbeziehungen – etwa mit Blick auf die Handelsschifffahrt durch das Rote Meer.“ Mit US-Außenminister Marco Rubio arbeite er „konstruktiv und freundschaftlich“ zusammen. „Die USA bleiben ein unverzichtbarer Partner, wirtschaftlich wie sicherheitspolitisch.“

Wadephul verwies auch auf die Bereitschaft der Bundesregierung, Marineboote zur Minenräumung in die Straße von Hormus zu entsenden. Ein Mandat dafür werde es auf jeden Fall geben, entweder durch die Vereinten Nationen oder die Europäische Union. „Ein Sicherheitsratsmandat ist der Königsweg, aber es gibt Alternativen, etwa über die EU“, sagte Wadephul. „Man könnte bestehende Missionen wie Aspides im Roten Meer ausweiten oder neue Mandate schaffen. Europa hat ein enormes wirtschaftliches und auch sicherheitspolitisches Interesse an freien Seewegen.“ Eine Minenräumaktion werde in jedem Fall „kein Wochenendprojekt, sondern ein Prozess über viele Wochen, um Sicherheit in dieser Meerenge wirklich zu gewährleisten“.

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍

Captcha wird geladen ...
Bitte Spielernamen, geheimes Wort und Captcha eingeben und Spiel starten.

Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.

Top 3

Platz Name Punkte Siege
Lade Rangliste ...

Zur Tic Tac Toe 100 Topliste

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Johann Wadephul am 05.05.2026

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Johann Wadephul, Donald Trump, Joe Biden, Friedrich Merz, Marco Rubio.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

CDU, Bundesregierung, USA, Nato, Iran, Israel, Europäische Union, Vereinte Nationen.

Wann ist das Ereignis passiert?

05.05.2026

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die genannten Orte sind: Berlin, USA, Iran, Straße von Hormus, Rotes Meer.

Worum geht es in einem Satz?

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) setzt sich für den Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern in den USA ein und betont die Notwendigkeit, die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands sowie die Kooperation mit den USA hinsichtlich der iranischen Bedrohung zu stärken.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Intensivierung der Sicherheitsgespräche mit den USA
  • Bundesaußenminister Johann Wadephul setzt sich für Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern ein
  • Kritische Reaktion von Bundeskanzler Friedrich Merz auf Iran-Kriegsstrategie der USA
  • Aufrechterhaltung der Abschreckungsfähigkeit der NATO
  • Bedrohung durch Iran: Atommacht und Raketenprogramm
  • Sicherheitsinteresse an Stabilität in der Region und Schutz von Wirtschaftsbeziehungen
  • Bereitschaft zur Entsendung von Marineboote zur Minenräumung in die Straße von Hormus
  • Notwendigkeit eines Mandats durch UN oder EU zur Durchführung von Minenräumaktionen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesaußenminister Johann Wadephul setzt sich für den Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern in den USA ein
  • Bundesregierung arbeitet an der Steigerung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands
  • Intensive Gespräche mit den USA über die Tomahawks
  • Abschreckungsfähigkeit der NATO soll erhalten bleiben
  • US-Präsident Trump stoppte Stationierung der Tomahawks nach Kritik von Bundeskanzler Merz
  • Wadephul versucht Irritationen im Verhältnis zu den USA auszuräumen
  • Wichtigen gemeinsamen Interessen mit den USA, insbesondere in Bezug auf den Iran
  • Drohungen durch Iran gefährden Israel, Europa und Wirtschaftsbeziehungen
  • Konstruktive Zusammenarbeit mit US-Außenminister Marco Rubio
  • Bundesregierung plant Entsendung von Marinebooten zur Minenräumung in die Straße von Hormus
  • Mandat für Einsatz wird durch UN oder EU angestrebt
  • Minenräumaktion wird über viele Wochen geplant und umgesetzt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Steigerung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands
  • Intensiver Austausch mit USA über Sicherheit
  • Erhalt der Abschreckungsfähigkeit der NATO
  • Ausräumung von Irritationen im Verhältnis zu Amerika
  • Verhinderung des iranischen Atommachtwerdens
  • Schutz der Wirtschaftsbeziehungen und Handelsschifffahrt
  • Konstruktive Zusammenarbeit mit US-Außenminister
  • Entsendung von Marinebooten zur Minenräumung
  • Sicherstellung eines Mandats durch UN oder EU
  • Langfristiger Prozess zur Gewährleistung der Sicherheit in der Straße von Hormus

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesaußenminister Johann Wadephul zitiert, in der er die Wichtigkeit der Zusammenarbeit mit den USA und die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands betont.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert