9.097 Zurückweisungen an deutschen Grenzen im ersten Quartal

9.097 Zurückweisungen an deutschen Grenzen im ersten Quartal

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Grenzkontrollen in Deutschland: Politische Kontroversen

Berlin () – Die Bundespolizei hat im ersten Quartal dieses Jahres insgesamt 9.097 Personen an deutschen Grenzen zurückgewiesen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor, über die der „Tagesspiegel“ (Mittwochausgabe) berichtet.

Demnach wurden im Rahmen der temporär eingeführten Grenzkontrollen 7.176 Personen zurückgewiesen, die meisten von ihnen an der Grenze zu Frankreich (1.690), gefolgt von Österreich (1.397) und Polen (1.250). Dabei handelt es sich laut Bundesregierung um vorläufige Zahlen. Im vergangenen Jahr waren insgesamt 42.215 Menschen zurückgewiesen worden, davon 9.273 im ersten Quartal.

Der innenpolitische Sprecher der Grünen, Marcel Emmerich, kritisierte das Vorgehen der Bundesregierung. „Stationäre Grenzkontrollen und Zurückweisungen sind weder wirksam noch rechtmäßig“, sagte er der Zeitung. Sie schadeten Europa, belasteten die Wirtschaft und würden tausende Polizeikräfte an Schlagbäume binden. Gerade in einer Wirtschaftskrise träfen die Kontrollen Speditionen und Lieferketten besonders hart und gefährdeten den reibungslosen Warenverkehr. „Dobrindt verkauft es als Sicherheit, dass entlang der Grenzen tausende Polizisten stehen und verschweigt, dass das Gegenteil der Fall ist. Sie fehlen an Bahnhöfen, Flughäfen und bei der Bekämpfung schwerer Kriminalität.“

Emmerich sagte, es gebe kein Gericht, das Dobrindts Linie bestätige, aber zahlreiche Entscheidungen, die sie für rechtswidrig erklärten. „Trotzdem hält der Innenminister an seiner Politik fest und spricht weiter von Einzelfällen. Das ist Realitätsverweigerung.“ Der Grünen-Politiker bezeichnete die Kontrollen als „Symbolpolitik“, die Millionen koste und kein einziges reales Problem löse. „Die Grenzblockaden müssen beendet und die rechtswidrigen Zurückweisungen gestoppt werden.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verkehrskontrolle an der Grenze zu Polen (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Marcel Emmerich, Dobrindt

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundespolizei, Bundesregierung, Grüne, Tagesspiegel, Marcel Emmerich, Dobrindt

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand im ersten Quartal des Jahres 2023 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Ereignisse finden an den folgenden Orten statt: Grenze zu Frankreich, Grenze zu Österreich, Grenze zu Polen.

Worum geht es in einem Satz?

Im ersten Quartal 2023 hat die Bundespolizei 9.097 Personen an deutschen Grenzen zurückgewiesen, was von den Grünen als ineffektiv und rechtswidrig kritisiert wird.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Temporär eingeführte Grenzkontrollen
  • Rückweisungen an den Grenzen Deutschlands
  • Zunahme der Rückweisungen im Vergleich zum Vorjahr
  • Politische Entscheidung der Bundesregierung bezüglich Grenzsicherheit
  • Kritik an der Wirksamkeit und Rechtmäßigkeit der Kontrollen
  • Verweis auf Belastung der Wirtschaft und Polizeiressourcen
  • Reaktion der Grünen auf die aktuelle Politik der Bundesregierung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundespolizei wies im ersten Quartal 9.097 Personen an Grenzen zurück
  • 7.176 Rückweisungen durch temporär eingeführte Grenzkontrollen
  • Höchste Rückweisungen an Grenzen zu Frankreich (1.690), Österreich (1.397), Polen (1.250)
  • Innenpolitischer Sprecher der Grünen, Marcel Emmerich, kritisierte Vorgehen der Bundesregierung
  • Grenzkontrollen und Zurückweisungen als unwirksam und rechtswidrig bezeichnet
  • Kontrollen belasten Wirtschaft und gefährden Warenverkehr
  • Emmerich sieht fehlende Polizeikräfte bei der Bekämpfung schwerer Kriminalität
  • Keine Gerichtsentscheidung unterstützt Dobrindts Linie, zahlreiche Entscheidungen erklären sie für rechtswidrig
  • Kontrollen als "Symbolpolitik" kritisiert, die Millionen kosten
  • Forderung nach Beendigung der Grenzblockaden und rechtswidrigen Zurückweisungen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Belastung der Wirtschaft
  • Beeinträchtigung des reibungslosen Warenverkehrs
  • Bindung von Polizeikräften
  • Negative Auswirkungen auf Speditionen und Lieferketten
  • Symbolpolitik mit hohen Kosten
  • Keine Lösung für reale Probleme
  • Rechtswidrigkeit der Zurückweisungen
  • Fehlende Polizeikräfte an Bahnhöfen und Flughäfen
  • Belastung der inneren Sicherheit

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Marcel Emmerich, dem innenpolitischen Sprecher der Grünen, zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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