Arbeitsrecht und Digitalisierung in Berlin
Berlin () – SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf macht die Umsetzung der digitalen Arbeitszeiterfassung zur Bedingung für die Möglichkeit einer wöchentlichen statt täglichen Höchstarbeitszeit.
„Die SPD ist offen für Flexibilität, allerdings unter der Bedingung, dass keine Arbeitnehmerrechte abgebaut werden“, sagte er dem „Stern“. „Wenn es in Richtung einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit gehen soll, dann müssen wir das zudem in Kombination mit der digitalen Zeiterfassung diskutieren“, forderte der Sozialdemokrat.
Auf die Frage, ob es eine Wochenarbeitszeit ohne digitale Zeiterfassung geben könne, antwortete Klüssendorf, das gehöre für ihn zwingend zusammen. Das eine gehe nicht ohne das andere.
In ihrem Koalitionsvertrag hatten sich CDU, CSU und SPD darauf verständigt, die Möglichkeit einer wöchentlichen anstatt einer täglichen Höchstarbeitszeit zu schaffen. Darüber hinaus verabredeten die Regierungsparteien, die Pflicht zur elektronischen Erfassung von Arbeitszeiten unbürokratisch zu regeln und dabei für kleine und mittlere Unternehmen Übergangsregeln vorzusehen.
„Die digitale Erfassung der Arbeitszeit ist im Koalitionsvertrag verabredet und übrigens auch eine EU-Vorgabe, die wir umsetzen müssen“, sagte der SPD-Generalsekretär. Die digitale Zeiterfassung stärke Arbeitnehmerrechte und schütze vor „Alleingängen der Arbeitgeber“, so Klüssendorf. „Das muss jetzt endlich angegangen werden.“
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Tim Klüssendorf
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, CDU, CSU, EU
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert die digitale Arbeitszeiterfassung als Voraussetzung für die Einführung einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit und betont, dass dies die Arbeitnehmerrechte stärken soll.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD
- Bedarf an Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung
- EU-Vorgabe zur digitalen Arbeitszeiterfassung
- Forderung nach Schutz der Arbeitnehmerrechte
- Diskussion über wöchentliche Höchstarbeitszeit
- Notwendigkeit der digitalen Zeiterfassung zur Gewährleistung von Transparenz
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert digitale Zeiterfassung als Bedingung für wöchentliche Höchstarbeitszeit
- SPD offen für Flexibilität, aber ohne Abbau von Arbeitnehmerrechten
- Verbindung von wöchentlicher Höchstarbeitszeit und digitaler Zeiterfassung zwingend erforderlich
- Koalitionsvertrag sieht wöchentliche Höchstarbeitszeit und Pflicht zur elektronischen Zeiterfassung vor
- Übergangsregeln für kleine und mittlere Unternehmen vorgesehen
- Digitale Arbeitszeiterfassung als Bestandteil der EU-Vorgaben zur Stärkung von Arbeitnehmerrechten
- Klüssendorf nennt Notwendigkeit, die Thematik zügig anzugehen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Bedingung für wöchentliche Höchstarbeitszeit
- Kombination mit digitaler Zeiterfassung erforderlich
- Stärkung der Arbeitnehmerrechte
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- Umsetzung als EU-Vorgabe
- Übergangsregeln für kleine und mittlere Unternehmen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf zitiert. Er äußert, dass die digitale Arbeitszeiterfassung eine Voraussetzung für die Einführung einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit sei.
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