Arbeitsmarktpolitik in Berlin: Flexibilität und Schutz
Berlin () – Grünen-Chefin Franziska Brantner hat sich offen für eine Ausweitung der täglichen Maximalarbeitszeit gezeigt. In der Realität zeige sich heute, dass es unter den Arbeitern unterschiedliche Interessen gebe, sagte Brantner dem „Tagesspiegel“.
Es gebe Menschen, die Schutz vor Ausbeutung am Arbeitsplatz bräuchten, auf der anderen Seite gebe es aber auch viele, bei denen mehr Flexibilität möglich und gewünscht sei. Ihr sei es wichtig, dass Beschäftigten die Möglichkeit eingeräumt werde, bei der Erbringung ihrer Arbeitszeit in Absprache mit ihren Arbeitgebern flexible Modelle festzulegen. Dabei müsse aber immer sichergestellt werden, dass die vermehrte Flexibilisierung nicht zu Lasten der Arbeitnehmenden gehe.
Auch eine Flexibilisierung des Kündigungsschutzes hält Brantner für denkbar. Wenn man von einer Arbeitswelt ausgehe, die sich rasant ändere, brauche es Sicherheit und Flexibilität gleichermaßen, sagte die Grünen-Politikerin. Beschäftigte bräuchten Unterstützung, sich an die Neuerungen anzupassen. „Unternehmen brauchen die Sicherheit, dass sie die nötige Flexibilität haben, die notwendigen Neuerungen voranzubringen.“
Zuvor hatte bereits Co-Parteichef Felix Banaszak Lockerungen beim Kündigungsschutz in Aussicht gestellt. Eine Absage erteilte Brantner dagegen der Forderung aus der Union, den 1. Mai als Feiertag zu streichen. Sie wolle keine Feiertage streichen, erklärte die Grünen-Vorsitzende. „Wenn Herr Söder so einen dringenden Bedarf verspürt, Feiertage abzuschaffen, kann er ja gerne in Bayern damit anfangen.“
Die Forderung von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, Berichtspflichten für Unternehmen auszusetzen, begrüßte Brantner dagegen. Natürlich müsse man ständig daran arbeiten, die Bürokratie für Unternehmen sowie Bürger zu reduzieren. Es gebe viele Berichtspflichten aus der analogen Welt, die im digitalen Zeitalter unnötig seien. „Da sollten wir großzügig ausmisten.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Franziska Brantner (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Franziska Brantner, Felix Banaszak, Carsten Linnemann, Herr Söder
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Grünen, Tagesspiegel, Felix Banaszak, Union, CDU, Carsten Linnemann
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
Franziska Brantner, die Chefin der Grünen, befürwortet eine Ausweitung der Maximalarbeitszeit und eine Flexibilisierung des Kündigungsschutzes, um unterschiedlichen Interessen der Beschäftigten gerecht zu werden, gleichzeitig lehnt sie die Streichung von Feiertagen ab und unterstützt die Reduzierung unnötiger Bürokratie für Unternehmen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Unterschiedliche Interessen unter Arbeitern
- Bedarf nach Schutz vor Ausbeutung
- Wunsch nach mehr Flexibilität für bestimmte Arbeitnehmer
- Rasanter Wandel der Arbeitswelt
- Notwendigkeit, Beschäftigte bei Neuerungen zu unterstützen
- Diskussion über Kündigungsschutz und Flexibilisierung
- Forderung nach Bürokratieabbau für Unternehmen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Ausweitung der täglichen Maximalarbeitszeit
- Unterschiedliche Interessen unter Arbeitern
- Bedarf nach Schutz vor Ausbeutung
- Erhöhte Möglichkeit zur Flexibilität bei Arbeitszeiten
- Flexibilisierung des Kündigungsschutzes
- Notwendigkeit von Sicherheit und Flexibilität für Beschäftigte
- Unterstützung für Beschäftigte bei Anpassung an Neuerungen
- Bedarf an reduzierter Bürokratie für Unternehmen und Bürger
- Aussetzen bestimmter Berichtspflichten für Unternehmen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Franziska Brantner zitiert, in der sie sich für eine Ausweitung der täglichen Maximalarbeitszeit und eine Flexibilisierung des Kündigungsschutzes ausspricht, während sie gleichzeitig betont, dass die Flexibilisierung nicht zu Lasten der Arbeitnehmenden gehen darf.
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