Klimaschutzkonferenz in Kolumbien 2023
Berlin () – Vor der internationalen Konferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern hat Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) von einem positiven Signal gesprochen. „In Santa Marta kommt erstmals eine Koalition der Ausstiegs-Macher zusammen. Dass diese Vorreiterkoalition schon so groß ist, ist ein ermutigendes Zeichen“, sagte er am Montag mit Blick auf die über 60 Teilnehmerländer. „Relevante Teile der Weltgemeinschaft sind bereit, die Ursachen der aktuellen fossilen Energiekrise anzugehen.“
Flasbarth warb für den verstärkten Einsatz von Alternativen zu Kohle, Öl und Gas. „Zum Glück gibt es gute Gegenmittel gegen fossile Abhängigkeiten: der Ausbau der erneuerbaren Energien, Investitionen in Netze und Speicher und die Elektrifizierung von Mobilität und Wärmeversorgung“, erklärte er. „All das treiben wir national und international voran.“
Der SPD-Politiker verteidigte die internationale Klima-Diplomatie. „Letztlich braucht es beides: Konferenzen für Vorreiterallianzen wie in Santa Marta und Konferenzen, die einen globalen Konsens vorbereiten wie den Petersberger Klimadialog“, so Flasbarth. „Denn um global verbindliche Entscheidungen auf der Weltklimakonferenz zu erreichen, braucht es gute Beispiele aus der Praxis und gute Diplomatie zwischen unterschiedlichen Interessengruppen, um am Ende zu einstimmigen Ergebnissen zu kommen.“
Mehr als 60 Regierungen wollen am 28. und 29. April auf Einladung von Kolumbien und den Niederlanden an der Konferenz in Santa Marta, Kolumbien, teilnehmen. Mögliche Ergebnisse der Konferenz sollen in den von der brasilianischen COP30-Präsidentschaft angekündigten internationalen Fahrplan zur Abkehr fossiler Energien einfließen. Dieser soll vor der COP31 in Antalya im November 2026 veröffentlicht werden.
Bei der Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien im vergangenen Jahr hatten die Regierungen Kolumbiens und der Niederlande angekündigt, die internationale Konferenz zur Abkehr von fossilen Energien auszurichten. Die Abkehr von fossilen Brennstoffen ist ein zentrales Ziel, das alle Vertragsstaaten des Paris-Abkommens gemeinsam auf der Weltklimakonferenz COP28 in Dubai im Jahr 2023 beschlossen haben.
Deutschland hat sich mit dem Bundes-Klimaschutzgesetz rechtlich dazu verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu sein. Dies setzt nach Angaben des Bundesumweltministeriums einen weitestgehenden Ausstieg aus den fossilen Energien schon zum Ende der 2030er Jahre voraus.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Greenpeace-Protest für Klimaschutz (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Jochen Flasbarth
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hier sind die genannten Organisationen, Parteien und Institutionen:
Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth, SPD, Koalition der Ausstiegs-Macher, Santa Marta, Brasilien, COP30, COP31, Petersberger Klimadialog, Paris-Abkommen, Bundes-Klimaschutzgesetz, Bundesumweltministerium, Greenpeace.
Wann ist das Ereignis passiert?
28. und 29. April (Konferenz in Santa Marta, Kolumbien)
November 2026 (COP31 in Antalya)
2023 (Weltklimakonferenz COP28 in Dubai)
Bis 2045 (Deutschland klimaneutral)
Ende der 2030er Jahre (Ausstieg aus fossilen Energien)
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Ereignisse finden in den folgenden Orten statt:
Berlin, Santa Marta (Kolumbien), Dubai, Brasilien (weltklimakonferenz COP30), Antalya.
Worum geht es in einem Satz?
Vor der internationalen Konferenz in Kolumbien zur Abkehr von fossilen Energieträgern äußerte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth die Hoffnung auf Fortschritte und ein starkes Signal der über 60 teilnehmenden Länder für den Ausbau erneuerbarer Energien und die Bekämpfung fossiler Abhängigkeiten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Internationale Konferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern
- Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth spricht von positiver Vorreiterkoalition
- Über 60 Teilnehmerländer sind bereit, fossile Energiekrise anzugehen
- Bedarf an Alternativen zu Kohle, Öl und Gas
- Betonung auf Ausbau erneuerbarer Energien und Elektrifizierung
- Wichtigkeit von Klima-Diplomatie und Vorbildern für globale Entscheidungen
- Ankündigung der Konferenz durch Kolumbien und Niederlande bei COP30
- Ziel der Abkehr von fossilen Brennstoffen im Paris-Abkommen
- Deutschlands Verpflichtung zur Klimaneutralität bis 2045
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth spricht von einem positiven Signal durch die Koalition der Ausstiegs-Macher
- Über 60 Teilnehmerländer werden an der Konferenz in Kolumbien teilnehmen
- Flasbarth wirbt für Alternativen zu fossilen Energieträgern
- Er betont die Notwendigkeit nationaler und internationaler Anstrengungen
- Er verteidigt die internationale Klima-Diplomatie und deren Doppelstrategie
- Ergebnisse der Konferenz sollen in den internationalen Fahrplan zur Abkehr von fossilen Energien einfließen
- Deutschland hat sich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu sein, mit einem weitgehenden Ausstieg aus fossilen Energien bis Ende der 2030er Jahre.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Positives Signal für den Ausstieg aus fossilen Energieträgern
- Bildung einer Koalition der Ausstiegs-Macher
- Ermutigung zur Suche nach Alternativen zu fossilen Energien
- Verstärkter Einsatz erneuerbarer Energien
- Notwendigkeit internationaler Klima-Diplomatie
- Erstellung eines internationalen Fahrplans zur Abkehr fossiler Energien
- Verpflichtung Deutschlands zur Klimaneutralität bis 2045
- Geplanter weitgehender Ausstieg aus fossilen Energien bis Ende der 2030er Jahre
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) zitiert, in der er von einem positiven Signal zur internationalen Koalition der Ausstiegs-Macher spricht.
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