Weniger Bürgergeld-Empfänger schaffen Sprung in reguläre Arbeit

Weniger Bürgergeld-Empfänger schaffen Sprung in reguläre Arbeit

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Herausforderungen beim Jobwechsel in Berlin

Berlin () – Für Bürgergeld-Empfänger wird der Wechsel vom Minijob in reguläre Beschäftigung offenbar zunehmend schwieriger. Das berichtet die „Bild“ in ihrer Montagausgabe unter Berufung auf Zahlen der Bundesregierung.

Demnach wurden im Jahr 2017 insgesamt 102.084 Minijobber in sozialversicherungspflichtige Jobs vermittelt, im vergangenen Jahr waren es bis September nur noch 50.831 – und damit hochgerechnet rund 67.775. Auch bei Vollzeitstellen halbierten sich die Integrationen nahezu von 33.953 auf 16.315 Fälle, hochgerechnet auf 21.753.

Deutlich wird der Rückgang auch bei der Quote: Demnach schafften 2017 noch 27,1 Prozent der Minijob-Aufstocker den Übergang in eine reguläre Beschäftigung (102.084 von 376.292 Im Jahresmittel), im Jahr 2025 (bis einschließlich September) waren es nur noch 18,6 Prozent (50.831 von 273.911).

Die CSU-Bundestagsabgeordnete und Sozialpolitikerin Hülya Düber sagte der „Bild“: „Wenn weniger Menschen aus der Grundsicherung in reguläre Jobs kommen, zeigt das: Die Anreize im System stimmen noch nicht.“ Und weiter: „Zu oft lohnt sich Arbeit nicht.“ Ziel müsse sein, „dass sich mehr Arbeit spürbar lohnt und der Schritt in reguläre Beschäftigung attraktiver wird“.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Jan Feser, der die Zahlen abgefragt hatte, sagte derselben Zeitung, die Bundesagentur für Arbeit verwalte Arbeitslosigkeit „größtenteils nur noch, anstatt sie wirksam zu beenden. Minijobs werden vielfach zum missbrauchsanfälligen Dauerzustand, statt als Brücke in echte Beschäftigung zu dienen.“

Die Bundesagentur wies die Kritik zurück und verwies auf die schwache Arbeitsmarktlage.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jobcenter (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Hülya Düber, Jan Feser

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CSU, AfD, Bundesagentur für Arbeit, Bild, Bundesregierung

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Übergang von Minijobs zu regulären Beschäftigungen für Bürgergeld-Empfänger wird zunehmend schwieriger, wie die sinkenden Vermittlungszahlen und die abnehmende Erfolgsquote belegen, was auf unzureichende Anreize im System hinweist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rückgang der Vermittlungen von Minijobs in reguläre Beschäftigung
  • Statistische Erhebungen von 2017 bis 2022
  • Abnahme der Integrationsquote von Minijobbern in sozialversicherungspflichtige Jobs
  • Unzureichende Anreize im Sozialsystem
  • Wahrnehmung von Minijobs als Dauerzustand statt Brücke zur regulären Beschäftigung
  • Schwache Arbeitsmarktlage laut Bundesagentur für Arbeit

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Rückgang der Vermittlungen vom Minijob in reguläre Beschäftigung
  • 2017: 102.084 Vermittlungen, 2025 (bis Sept.): hochgerechnet 67.775
  • Integrationen in Vollzeitstellen halbierten sich
  • Rückgang der Übergangsquote von 27,1% (2017) auf 18,6% (2025)
  • Hülya Düber (CSU): Anreize im System stimmen nicht, Arbeit lohnt sich oft nicht
  • Jan Feser (AfD): Bundesagentur für Arbeit verwaltet Arbeitslosigkeit, Minijobs als Dauerzustand
  • Bundesagentur weist Kritik zurück, nennt schwache Arbeitsmarktlage als Grund

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Schwierigerer Wechsel vom Minijob in reguläre Beschäftigung
  • Rückgang der Anzahl der Vermittlungen in sozialversicherungspflichtige Jobs
  • Halbierung der Integrationen bei Vollzeitstellen
  • Abnahme der Quote für den Übergang in reguläre Beschäftigung
  • Anzeichen für unzureichende Anreize im System
  • Geringe Attraktivität von regulärer Beschäftigung
  • Problematik von Minijobs als Dauerzustand statt Übergangslösung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert. Zum Beispiel äußert sich die CSU-Bundestagsabgeordnete Hülya Düber zur Situation der Bürgergeld-Empfänger und betont, dass die Anreize im System noch nicht stimmen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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