Politische Ambitionen und Rückzug in Berlin
Berlin () – Der Bewerber um den FDP-Vorsitz Wolfgang Kubicki kündigt für den Fall einer Wahlniederlage auf dem Bundesparteitag seinen Rückzug aus der Politik an. „Sollte die Partei mich nicht wählen, akzeptiere ich das“, sagte Kubicki dem Portal T-Online. „Dann gehe ich tatsächlich auch mal aufs politisches Altenteil, trinke mein Glas Wein und gucke mir die Entwicklung der Partei dann in Ruhe weiter an.“
Sollte er jedoch gewählt werden, wünsche er sich von seinem Kontrahenten Henning Höne eine tragende Rolle in der Partei. „Ich denke, ein Henning Höne mit einem starken Ergebnis aus der Landtagswahl im Rücken ist gesetzt in der Partei auch für weitere Aufgaben“, sagte er. „Ich würde mir wünschen, dass er, wenn er unterliegen sollte bei der Wahl – was ja möglich ist, um es freundlich zu formulieren – , als stellvertretender Bundesvorsitzende mir und der Partei erhalten bleibt, weil er eine wichtige Funktion hat.“
Über den möglichen Kurs der Partei und seine persönliche politische Ausrichtung sagte Kubicki: „Ich bin nach wie vor ein Sozialliberaler. Das Problem ist nur, dass mir die Sozialdemokraten abhandengekommen sind, die zur Kategorie Willy Brandt, Helmut Schmidt, Sigmar Gabriel gehören, einschließlich Gerhard Schröder. Die Sozialdemokraten dieser Zeit gibt es einfach nicht mehr.“ Kubicki hält fest an seinem Ziel, die FDP wieder zu Zustimmungswerten von 10 Prozent oder mehr zu führen. „Weniger als zehn Prozent wäre extrem unterambitioniert“, sagte Kubicki. „Wir haben 2017 und 2021 dokumentiert, dass das machbar ist.“
Im Falle eines Wiedereinzugs in den Bundestag sei für ihn auch eine Regierungsbeteiligung denkbar. „Eine Partei wie die FDP muss den Willen haben, nicht nur stark im Parlament vertreten zu sein, sondern auch die Ideen, die wir haben, dann umzusetzen“, sagte er. Als mögliche Partner kämen für ihn eine „reformierte Union“ infrage, ebenso eine SPD, die Fortschritt wage und die „wieder Stolz auf das Land“ sei.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wolfgang Kubicki (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Wolfgang Kubicki, Henning Höne, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Sigmar Gabriel, Gerhard Schröder
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
FDP, T-Online, Henning Höne, Sozialdemokraten, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Sigmar Gabriel, Gerhard Schröder, Union, SPD
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Wolfgang Kubicki kündigt seinen Rückzug aus der Politik an, falls er auf dem Bundesparteitag der FDP nicht gewählt wird, während er im Falle eines Sieges eine wichtige Rolle für seinen Mitbewerber Henning Höne in der Partei wünscht und betont, dass er die FDP zu Zustimmungswerten von über 10 Prozent führen will.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wolfgang Kubicki kandidiert für den FDP-Vorsitz
- Ankündigung des Rückzugs aus der Politik bei Wahlniederlage
- Wunsch nach einer tragenden Rolle für Henning Höne bei Wahlgewinn
- Bekenntnis zu sozialliberalen Werten
- Fehlen traditioneller sozialdemokratischer Werte und Politiker
- Ziel, FDP zu Zustimmungswerten von mindestens 10 Prozent zu führen
- Möglichkeit einer Regierungsbeteiligung bei Wiedereinzugs in den Bundestag
- Potenzielle Koalitionspartner identifiziert: reformierte Union, fortschrittliche SPD
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Wolfgang Kubicki kündigt Rückzug aus der Politik bei Wahlniederlage an
- Akzeptiert die Entscheidung der Partei
- Wünscht sich tragende Rolle für Henning Höne bei Wahlsieg
- Sieht Höne als wichtigen Partner in der Partei
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- Kritisiert den Wandel in der SPD
- Ziel ist, FDP wieder über 10% Zustimmung zu führen
- Regierungsbeteiligung bei Wiedereinzug in den Bundestag denkbar
- Potenzielle Partner: reformierte Union, fortschrittliche SPD
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Wunsch nach tragender Rolle für Henning Höne
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- Möglichkeit einer Regierungsbeteiligung bei Wiedereinzug in den Bundestag
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Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Wolfgang Kubicki zitiert. Er kündigt für den Fall einer Wahlniederlage seinen Rückzug aus der Politik an und sagt: "Sollte die Partei mich nicht wählen, akzeptiere ich das."
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