Bundesregierung schweigt zu Signal-Hack

Bundesregierung schweigt zu Signal-Hack

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Cyber-Sicherheit in der deutschen Politik

Berlin () – Die Bundesregierung hält sich in Bezug auf den Signal-Hack und die Frage, inwieweit der Bundeskanzler betroffen sein könnte, bedeckt. Man könne „über die Art und Weise, wie wir in der Bundesregierung kommunizieren, keine Auskunft geben“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille am Freitag der .

Das gelte grundsätzlich, aber insbesondere auch in Bezug auf die Kommunikationsmittel und die entsprechenden Telekommunikationswege. „Aber seien Sie sich sicher, dass die Kommunikation der Bundesregierung, des Bundeskanzlers, der Bundesminister auf sicheren Kanälen läuft“, sagte Hille.

Auf die Frage, wie groß angesichts der Berichte über gehackte Handys derzeit die Sorge der Bundesregierung sei, sagte Hille, es gebe „natürlich grundsätzlich digital im Cyberraum eine ganze Reihe von Gefahren“, vor denen man Gewahr sein müsse. „Jeder ist aufgerufen, in seiner persönlichen Kommunikation größte Sensibilität walten zu lassen und eben nicht Dinge zu klicken oder aufzunehmen in Verteiler, die nicht sicher sind.“

Laut Medienberichten hat eine bereits seit Monaten laufende Phishing-Angriffswelle mittlerweile verschiedene SPD-Abgeordnete und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) getroffen. Angeblich soll Klöckner auch in einer Signal-Gruppe sein, bei der wiederum der Kanzler einer der weiteren Teilnehmer ist. Mögliche Angreifer konnten demnach womöglich Chats mit dem Kanzler mitlesen oder ihn auch direkt attackieren.

Nach aktuellen Erkenntnissen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV) führt „ein wahrscheinlich staatlich gesteuerter Cyberakteur“ Phishing-Angriffe über Messengerdienste, insbesondere über Signal durch. Im Fokus stehen demnach „hochrangige Ziele aus Politik, Militär und Diplomatie sowie Investigativjournalistinnen und -journalisten in Deutschland“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Friedrich Merz, Sebastian Hille, Julia Klöckner

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesregierung, Sebastian Hille, Bundeskanzler, Bundesminister, SPD, Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, CDU, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), Signal, Militär, Diplomatie, Investigativjournalistinnen und -journalisten.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundesregierung äußert sich zurückhaltend zum Signal-Hack, betont jedoch, dass ihre Kommunikation auf sicheren Kanälen erfolgt, während Berichte über Phishing-Angriffe auf SPD-Abgeordnete und andere hochrangige Persönlichkeiten vorliegen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Phishing-Angriffswelle
  • Zielgruppen: SPD-Abgeordnete, Bundestagspräsidentin, hohe politische Funktionen
  • Verbreitung über Messengerdienste, insbesondere Signal
  • Aufgrund von Berichten über gehackte Handys
  • Mögliche staatlich gesteuerte Cyberakteure
  • Gefahr im digitalen Raum
  • Sicherheitsbedenken bezüglich der Kommunikationskanäle der Regierung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung hält sich bedeckt bezüglich Signal-Hack und Kanzlerbetroffenheit
  • Stellvertretender Regierungssprecher Sebastian Hille äußert sich zu Kommunikationsfragen
  • Kommunikation der Bundesregierung läuft auf sicheren Kanälen
  • Bundesregierung zeigt sich besorgt über digitale Gefahren im Cyberraum
  • Sensibilität in persönlicher Kommunikation wird empfohlen
  • Phishing-Angriffe betreffen bereits SPD-Abgeordnete und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner
  • Mögliche Angreifer könnten Chats mit Kanzler mitlesen
  • BSI und BfV berichten über staatlich gesteuerte Cyberakteure im politischen Bereich

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Bundesregierung bleibt in Bezug auf Sicherheitslage bedeckt
  • Besorgnis über digitale Gefahren im Cyberraum
  • Aufruf zur Sensibilität in der persönlichen Kommunikation
  • Mögliche Angreifer können Chats mit dem Kanzler einsehen
  • Phishing-Angriffe richten sich gegen hochrangige Ziele
  • Öffentliches Bewusstsein für Sicherheitsrisiken erhöhen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person zitiert. Sebastian Hille, der stellvertretende Regierungssprecher, äußert sich zur Kommunikation der Bundesregierung und den Sicherheitsmaßnahmen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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