Gesellschaftliche Entwicklung der Grundsicherung in Rheinland-Pfalz
Bad Ems () – Die Zahl der Bezieher von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist in Rheinland-Pfalz weiter gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems am Donnerstag mitteilte, erhielten im Dezember vergangenen Jahres mehr als 57.900 Personen diese Sozialleistung.
Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um mehr als 1.700 Personen oder drei Prozent.
Gegenüber 2020 ergibt sich ein kontinuierlicher jährlicher Zuwachs um insgesamt mehr als 8.700 Personen bzw. 18 Prozent. Der Anteil der Leistungsempfängerinnen und -empfänger an der volljährigen Gesamtbevölkerung lag Ende 2025 bei 1,7 Prozent.
Grundsicherung im Alter erhalten Personen, die die im SGB XII festgelegte Altersgrenze (im Dezember 2025: 66 Jahre und 2 Monate) erreicht bzw. überschritten haben und ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen sicherstellen können.
Ende 2025 wurde diese Hilfeart 33.100 Leistungsempfängerinnen und -empfängern gewährt. Das sind rund 8.500 Personen (34 Prozent) mehr als noch vor fünf Jahren.
Frauen (Anteil: 58 Prozent) nahmen diese Leistungen häufiger in Anspruch als Männer. Der Anteil der Leistungsbeziehenden an der Bevölkerung im Alter von 66 Jahren und zwei Monaten und älter lag bei rund vier Prozent.
Zwei von fünf Leistungsbeziehenden (43 Prozent bzw. 24.800 Personen) der Grundsicherung standen dem Arbeitsmarkt wegen einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung nicht mehr zur Verfügung.
Knapp ein Prozent der volljährigen Bevölkerung unter der Altersgrenze wurden zum Stichtag durch entsprechende Leistungen unterstützt; rund 56 Prozent davon waren Männer. Die Zahl der Leistungsbeziehenden ist gegenüber dem Jahr 2020 um ein Prozent gestiegen.
Regional zeigen sich deutliche Unterschiede bei der Inanspruchnahme von Grundsicherung.
So kamen in den kreisfreien Städten auf 1.000 volljährige Einwohnerinnen und Einwohner im Durchschnitt 24 Leistungsempfängerinnen und -empfänger, in den Landkreisen waren es hingegen 14. Speziell bei der Grundsicherung im Alter fallen die regionalen Unterschiede noch größer aus. Im Mittel aller Landkreise lag dieser Wert bei 31 je 1.000 der hier maßgeblichen Bevölkerungsgruppe; in den kreisfreien Städten hingegen bei rund 68
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine spezifischen Personen mit vollständigen Namen vor. Daher kann ich keine Namen zurückgeben.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Jobcenter, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, SGB XII
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Die Ereignisse in dem Text beziehen sich auf den Zeitraum Dezember 2025.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Bad Ems, Rheinland-Pfalz
Worum geht es in einem Satz?
Die Zahl der Bezieher von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in Rheinland-Pfalz stieg im Dezember 2025 auf über 57.900, was einem Anstieg von drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg der Zahl der Grundsicherungsbezieher in Rheinland-Pfalz
- Vergleich des Anstiegs zu Vorjahren (2020, 2021)
- Altersgrenze gemäß SGB XII
- Mehr Frauen als Männer erhalten Grundsicherung
- Hoher Anteil der Leistungsbeziehenden mit Erwerbsminderung
- Regionale Unterschiede in der Inanspruchnahme
- Höhere Inanspruchnahme in kreisfreien Städten im Vergleich zu Landkreisen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Anstieg der Zahl der Bezieher von Grundsicherung
- Erhöhung um mehr als 1.700 Personen gegenüber dem Vorjahr
- Kontinuierlicher jährlicher Zuwachs seit 2020
- Anstieg um insgesamt mehr als 8.700 Personen seit 2020
- Steigender Anteil der Leistungsempfänger an der volljährigen Gesamtbevölkerung
- Höherer Anspruch auf Grundsicherung bei Frauen
- Hoher Anteil der Leistungsbeziehenden mit dauerhaft voller Erwerbsminderung
- Zunahme der Zahl der Leistungsbeziehenden unter der Altersgrenze
- Regionale Unterschiede bei der Inanspruchnahme von Grundsicherung
- Höherer Wert in kreisfreien Städten im Vergleich zu Landkreisen
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